Aktuelles

Sicherheit hat höchste Priorität beim Wintersportvergnügen

Mögliche Gefahrenstellen in den Sturzräumen neben den Pisten, abseits von Rodelbahnen und im freien Gelände werden derzeit oft nur von einer dünnen Schneeschicht bedeckt.
© Brugger

Die Sprecherin des Tiroler Sportartikelhandels, Katrin Brugger, appelliert an die Tirolerinnen und Tiroler, ihre Ausrüstung regelmäßig überprüfen und servicieren zu lassen.

Nachdem es Frau Holle in diesem Winter bislang eher ruhig angehen ließ, haben die Niederschläge der vergangenen Tage vielerorts in Tirol einiges an Neuschnee mit sich gebracht. „Das hat vor allem unseren Wintersportgebieten richtig gut getan. Dennoch gibt es im Vergleich zu anderen Wintern nach wie vor recht wenig Schnee. Mögliche Gefahrenstellen in den Sturzräumen neben den Pisten, abseits von Rodelbahnen und im freien Gelände werden oft nur von einer dünnen Schneeschicht bedeckt – man sieht sie zwar nicht, aber sie sind trotzdem da. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten“, weiß Katrin Brugger, die Sprecherin des Tiroler Sportartikelhandels.

Risiko minimieren

In diesem Zusammenhang betont sie, dass die Sicherheit beim Wintersportvergnügen immer höchste Priorität haben muss – egal, ob beim Skifahren, beim Tourengehen, beim Rodeln oder beim Eisklettern. „Sich in alpinem Gelände sportlich zu betätigen, macht enormen Spaß, ist aber immer auch mit einem gewissen Risiko verbunden. Umso wichtiger ist es, dieses Risiko zu minimieren, indem man optimal ausgerüstet ist“, so Brugger, die ergänzt: „Einen Helm zu tragen, ist für Wintersportlerinnen und -sportler mittlerweile Gott sei Dank schon eine Selbstverständlichkeit. Ebenso selbstverständlich sollte beispielsweise auch der Rückenprotektor beim rasanten Skifahren auf der Piste oder die Nofallausrüstung mit Airbag, Sonde, LVS-Gerät und Schaufel bei der Tour im freien Gelände sein.“

Katrin Brugger, die Sprecherin des Tiroler Sportartikelhandels, betont, wie wichtig die richtige Ausrüstung für die Sicherheit beim Wintersport ist.
© Brugger

Die Branchensprecherin unterstreicht aber auch, dass die beste Ausrüstung nichts nützt, wenn sie nicht einwandfrei funktioniert beziehungsweise nicht richtig angewendet wird. „Schlecht geschliffene Kanten, falsch eingestellte Bindungen, abgelaufene Kartuschen – kleine Ursachen können fatale Folgen haben. Deshalb ist es unerlässlich, das eigene Material regelmäßig von den Profis im heimischen Sportartikelfachhandel überprüfen und servicieren zu lassen. Ebenso wichtig ist es, beispielsweise den Umgang mit LVS-Gerät und Sonde immer wieder zu üben, damit im Ernstfall nicht wertvolle Zeit verloren geht. Dafür gibt es eine Vielzahl an Schulungs- und Kursangeboten, die es zu nutzen gilt. So kann man mit relativ wenig Aufwand und geringen Kosten erheblich zum Schutz von sich selbst und auch anderen beitragen“, so Katrin Brugger abschließend.