Pressegespräch der Tiroler Fitnessstudios
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Tiroler Fitnessstudios: Mit frischer Kraft ins neue Jahr

Fachgruppengeschäftsführer der Tiroler Freizeit- und Sportbetriebe, Fabian Kathrein und der Branchensprecher der Tiroler Fitnessstudios, Alois Fauster, beim Pressegespräch (v.l.).
Fachgruppengeschäftsführer der Tiroler Freizeit- und Sportbetriebe, Fabian Kathrein und der Branchensprecher der Tiroler Fitnessstudios, Alois Fauster, beim Pressegespräch (v.l.).
© WK Tirol

Während es 2022 rund 70.000 Tiroler:innen in die Fitnessstudios im Lande zog, will die Branche auch heuer wieder stark durchstarten.

Während es 2022 rund 70.000 Tiroler:innen in die Fitnessstudios im Lande zog, will die Branche auch heuer wieder durchstarten. Neben einem Rückblick auf das abgelaufene Jahr präsentierten der Branchensprecher der Tiroler Fitnessstudios, Alois Fauster, und Fachgruppengeschäftsführer der Freizeit- und Sportbetriebe, Fabian Kathrein, die neue Onlinekampagne der Branche.

Körper und Geist stärken

Muskelkraft brauchen nicht nur Sportler:innen, um Erfolge zu feiern. Auch im Alltag hilft sie, uns Herausforderungen zu meistern. „Dahinter stecken die Tiroler Fitnessstudios, die den Körper und Geist stärken“, lautet darum die Kernbotschaft der neuen zielgruppenorientierten Kampagne der Branche. Mit viel Witz und einer knackigen Story werben die Tiroler Fitnessstudios so für ihre Services. „Wir wollen mit dem Video vom 14-jährigen Lehrling, der durch Instagram scrollt, bis zum 65-jährigen Senior, der unsere Videos auf einem Monitor sieht, die unterschiedlichen Zielgruppen abholen“, beschreibt Fabian Kathrein die Hintergründe der Kampagne.

Ohne lange Ausführungen und Erklärungen kommt das Video dabei mit einer kurzen Pointe zum Wesentlichen: Die körperliche Betätigung in einem Fitnessstudio ist die Basis für alle sportlichen Aktivitäten. Durch regelmäßiges Training bleibt der Bewegungsapparat fit und mobil. „Die Fitnessstudios in Tirol tragen so dazu bei, dass unsere Gesellschaft gesund bleibt. Gerade um Gebrechen im hohen Alter vorzubeugen, ist Gesundheitssport im Sinne einer Prävention unheimlich wichtig“, so Alois Fauster.

Zuversichtlich ins neue Jahr

Zwar sanken die Mitgliederzahlen im Verlauf der Corona-Pandemie von 12 % der Tiroler Bevölkerung auf nur mehr 9 % mit einer Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio. Das Jahr 2022 war allerdings geprägt von stabilen Besucherzahlen in den Tiroler Fitnessstudios. Zum Jahresende hin hat sich der Zulauf zudem wieder gesteigert. „Es lässt sich beobachten, dass die unter 18-jährigen Tiroler:innen sich derzeit wieder verstärkt für Mitgliedschaften in Fitnessstudios anmelden“, resümiert Alois Rainer. Dennoch können die Mitgliederzahlen noch nicht an das Niveau von vor der Pandemie anknüpfen. „Grund dafür ist auch eine gewisse Bereinigung, die durch die Pandemie stattgefunden hat, sodass beispielswiese viele ‚Karteileichen‘ ausgetreten sind“, so der Branchensprecher der Tiroler Fitnessstudios.

Zuversichtlich stimmt die Branchen, dass sich derzeit in der Bevölkerung ein Trend hin zu einem größeren Gesundheitsbewusstsein abzeichnet: „Die Menschen in Tirol sind wieder bereit, für ihre Gesundheit mehr Geld auszugeben und dabei auch in zusätzliche Leistungen zu investieren“, beschreibt Alois Fauster die Situation. Neben der fortschreitenden Digitalisierung in den Betrieben, die sich in Form von „smarten“ Trainingsgeräten, Apps sowie Chipbändern und QR-Codes zum Einchecken widerspiegeln, ist es nach wie vor die persönliche Beratung durch die Trainer:innen, die in den über 100 Tiroler Fitnessstudios besonders gefragt ist.

Durch ihr breites Angebot und mit der neuen zielgruppenorientierten Werbekampagne erwartet sich die Branche mit Jahresende 2023, wieder an das Mitgliederniveau von vor Corona anknüpfen zu können. Die größten Herausforderungen sind dabei die Energiepreiserhöhungen, die aufgrund neuer Verträge für viele Betriebe zu Jahresbeginn schlagend wurden. „In puncto Energiekosten müssen viele Betriebe abwarten, welche Entwicklungen das Jahr 2023 bringt“, sagt der Berufsgruppensprecher der Tiroler Fitnessstudios, „die entstehenden Kostenerhöhungen können und wollen die Fitnessstudios aber in jedem Fall nicht 1:1 an ihre Kundschaft weitergegeben“.