Sitzgelegenheiten Adolf-Pichler-Platz
Sitzgelegenheiten Adolf-Pichler-Platz
Innsbruck Stadt

Aktionismus statt Zusammenarbeit

© M. Freinhofer

Bei den temporären Verweilmöglichkeiten am Adolf-Pichler-Platz werden Maßnahmen ohne Einbindung der betroffenen Betriebe getroffen.

Als reinen Aktionismus bezeichnet Franz Jirka, Bezirksobmann Innsbruck-Stadt der Tiroler Wirtschaftskammer, die neu eingerichtete temporäre Verweilmöglichkeit am Adolf-Pichler-Platz. „Es ist bezeichnend, dass derartige Maßnahmen ohne Einbindung der betroffenen Betriebe in diesem Bereich eingeführt werden und man von Seiten der politischen Zuständigen nicht daran denkt, welche Folgen solche Projekte für die Wirtschaft in diesem Bereich haben“, äußert sich der Bezirksobmann zu der Maßnahme.

Außerdem sei zu hinterfragen, ob der gewählte Bereich passend sei, besonders wenn es im Nahbereich einerseits Gastgärten und andererseits einen Park gibt. Es geht nicht darum, dass es auch Befürworter für dieses Projekt gibt, aber es ist in letzter Zeit leider häufig der Fall, dass man darauf vergisst, die Wirtschaft einzubinden. Als Beispiele zählt Franz Jirka den Boznerplatz, den fast flächendeckenden 30er für die ganze Stadt Innsbruck, die Pflasterung der Altstadt oder die Neugestaltung der Pradlerstraße als Flaniermeile auf.

Franz Jirka, Bezirksobmann Innsbruck-Stadt
Bezirksobmann Franz Jirka

Bezirksobmann Franz Jirka zeigt dafür absolutes Unverständnis und fordert die Entscheidungsträger zum wiederholten Male dazu auf, solche Themen gemeinsam zu besprechen, damit sie von allen Seiten unterstützt und mitgetragen werden. „Gerade für die Unternehmerinnen und Unternehmer in diesem Bereich sind diese Parkmöglichkeiten essenziell wichtig und es gibt kein Verständnis dafür, dass wiederum Parkplätze temporär vernichtet werden“, so Jirka.

Abschließend weist Jirka darauf hin, dass die zuständigen Entscheidungsträger trotz der monatelangen wirtschaftlichen Krise immer noch nicht verstanden haben, wie wichtig die Wirtschaft für die Stadt Innsbruck ist.

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