Würth-Hochenburger CEO Alfred Bernhard und der kaufmännische Geschäftsführer Othmas Lutz.
Würth-Hochenburger CEO Alfred Bernhard und der kaufmännische Geschäftsführer Othmas Lutz.
Alles Unternehmen

Seit 100 Jahren bestens beraten

Für den CEO Alfred Bernhard (l.) und den kaufmännischen Geschäftsführer Othmar Lutz (r.) macht viel hilfsbereites Personal vor Ort und kompetenter Service einen guten Baumarkt aus.
© Gerhard Berger

Seit 100 Jahren versteht sich Würth-Hochenburger als regionaler Baustoff-Nahversorger. In dieser Zeit entwickelte sich das Familienunternehmen zu einem international tätigen Baustoffhandel.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs gelang es Leo Würth Baumaterialien zu organi sieren und einen kleinen Baustoffhandel zu eröffnen. Wenige Jahre später übergab er die wachsende Firma seinem Prokuristen Georg Hochenburger. Durch konsequente Geschäftserweiterungen und der Eröffnung von Schwesterfirmen gelang es Hochenburger in den nächsten  Jahren die Firma zu vergrößern. Im Jahr 1985 wurde Würth-Hochenburger das österreichische Staatswappen für außerordentliche wirtschaftliche Leistungen verliehen.

Österreichischer Baustoffmarkt

Würth-Hochenburger ist ein Paradebeispiel für ein erfolgreich gewachsenes Tiroler Unternehmen in Familienbesitz. Aus der kleinen Firma ist ein Unternehmen mit einem über 800 köpfigen Team und mehreren Standorten in der gesamten DACH-Region entstanden. „Heute ist Würth-Hochenburger zum Großteil in Business-to-Business-Geschäften aktiv“, erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung Alfred Bernhard. Die starke Baukonjunktur spielt dem Unternehmen dabei zurzeit in die Karten. „Wir liefern die Materialien für Gebäudehüllen und alles was damit verbunden ist“, so der CEO. Österreichweit existieren mittlerweile dutzende WH-Baustoffniederlassungen von denen Bauunternehmen und Industriebetriebe profitieren. In den WH-Baumärkten im Westen des Landes finden Heimwerker:innen und Hobby-Bastler:innen ein Sortiment mit starkem Regionalbezug. In den über die ganze Republik verteilten Ideengärten können sich Kundinnen und Kunden für die Gestaltung ihrer persönlichen Heim-Oase inspirieren lassen und finden hier von der Astschere bis zur Zierpflanze alles für deren Umsetzung.

Die Beratung macht den Unterschied

Seit der Firmengründung lautet das Motto, der Würth-Hochenburger GmbH „Bestens beraten, wenn’s ums Bauen geht“. Auch nach 100 Jahren ist dieses Credo von ungebrochener Aktualität. Ein guter Baumarkt zeichnet sich für die Geschäftsführung vor allem durch kompetente Arbeitskräfte sowie durch einwandfreie Serviceleistungen aus. Geschultes Fachpersonal und Services vom Holzzuschnitt bis zum Leihtransporter sind daher ein unverzichtbarer Teil jeder WH-Filiale.

Das geschulte Team von Würth-Hochenburger ist für seine fachkundige Beratung bekannt.
Das geschulte Team von Würth-Hochenburger ist für seine fachkundige Beratung bekannt.
© WK Tirol
24 Filialen in Österreich, Deutschland und der Schweiz beschäftigen mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
24 Filialen in Österreich, Deutschland und der Schweiz beschäftigen mehr als 800 Mitarbeiter:innen.
© WK Tirol

Damit die Qualität der Beratung in den WH-Baumärkten kontinuierlich auf einem hohen Niveau bleibt, stellt die Personalentwicklung einen wichtigen Bestandteil in der Mitarbeiterführung dar. Um die Aktualität zu wahren, wird das Aus- und Weiterbildungsprogramm regelmäßig evaluiert und auf die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie auf die aktuellen Marktentwicklungen abgestimmt. Die Würth-Hochenburger Gruppe, zu der auch die Firma Fritz Baustoffe gehört, bildet Nachwuchs aus, wirbt aktiv um Lehrlinge und unterstützt Berufsschulen mit Equipment. So will das Unternehmen dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel in Tirol begegnen. „In unseren Augen haben Betriebe eine Ausbildungspflicht“, sagt Bernhard. Um Jugendliche bei ihren ersten Schritten in die Berufswelt noch besser zu unterstützen, rief die Würth-Hochenburger Gruppe ein internes Ausbildungsprogramm – das Lehrlingscollege – ins Leben. Begleitend zur Berufsschule sollen den Lehrlingen dort zusätzliche Inhalte vermittelt werden, die ihnen bei ihrem Einstieg in die Unternehmenswelt nützlich sind.

Soziale Verantwortung

Aus der langen Firmengeschichte resultiert eine starke Verbundenheit mit Land und Leuten. Bereits seit der Firmengründung setzt die Würth-Hochenburger GmbH auf eine enge Zusammenarbeit mit ihren regionalen Partner- und Herstellerbetrieben. „Wir betrachten uns als österreichisches Unternehmen mit Fokus auf dem regionalen Markt. Auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen wir auf dem heimischen Arbeitsmarkt“, sagt Lutz. Bei Würth-Hochenburger ist man stolz darauf, die einzige österreichische Baumarktgruppe zu sein, die nicht zu einer ausländischen Kette gehört. Das von Verbundsgruppen unabhängige Unternehmen in Familienbesitz sieht seine Verantwortung auch im sozialen Bereich angesiedelt. „Nach unseren Wertvorstellungen müssen Unternehmen moralisch handeln. Mit der Moral geht dann die Verantwortung einher“, betont der kaufmännische Geschäftsführer Othmar Lutz. Als Teil dieser Verantwortung verstehen Lutz und Bernhard auch einen Fokus auf Nachhaltigkeitsmaßnahmen. „Durch eine effiziente Konfiguration der Waren und optimierte Transportwege von den Händlerinnen und Händlern bis zu den Kundinnen und Kunden versuchen wir entlang der Prozesskette stetig Energie zu sparen“, so Lutz. Ein kleines Flächenkonzept der Baumärkte, mit LED beleuchtete und gedämmte Räumlichkeiten sowie nicht beheizte Lagerbereiche tragen zu einer Reduzierung der Emissionen bei. Die sukzessive Erweiterung des energieeffizienten Fuhrparks und der Fotovoltaikanlagen auf den Dächern der ­­­­­­­­­­­­Firmengebäude sind weitere Ansätze zur Nachhaltigkeit. Weitere Infos: Würth-Hochenburger GmbH