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Kreativzentrum in Progress

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Land, Stadt, Tiroler Wirtschaftskammer und Kreative suchen einen produktiven Kristallisationspunkt.

„Dass das Land Tirol und seine Hauptstadt an die Transformationskraft von Kreativität glauben, zeigten Wirtschaftslandesrat Anton Mattle und Bürgermeister Georg Willi mit ihrer Teilnahme am Workshop des kreativland. tirol“, freut sich Tom Jank, Fachgruppenobmann Werbung und Kommunikation in der Tiroler Wirtschaftskammer.  Unter dem Titel „MITNOND AUSSELOAN“ wurden Potenziale und mögliche Entwicklungsstrategien für ein Tiroler Zentrum der Kreativwirtschaft ausgelotet, wie es sie bereits in vielen anderen Städten und Ländern erfolgreich gibt.

Kreativ-Hubs

Über den Ort und Inhalt eines solchen Kreativ-Hubs dachten dieser Tage rund 18 kreative Geister aus unterschiedlichen Branchen und Institutionen nach. Darunter auch Vertreterinnen und Vertreter der Lebensraum Holding, Fachgruppe Werbung, Weis raum, Bäckerei, Tiroler Kulturinitiative, Impact Hub Innsbruck und andere mehr. Die Leitung des Workshops übernahmen Chris Müller (Direktor der Tabakfabrik Linz) und  Maria Dietrich (CMb industries), die mit der Expertise eines der größten Kreativareale Europas den Blick für Standortentwicklung, neue Arbeitswelten und zukünftige Jobmagneten schärften.

Sie sind auch die Initiatorinnen und Initiatoren der AUTline-Idee, die Standorte entlang der Westbahnstrecke verbinden. „In der Tabakfabrik Linz sind bei Vollauslastung bereits 3.000 Personen aus unterschiedlichsten Branchen tätig, nach Fertigstellung des Neubaus werden 5.000 Menschen am Areal arbeiten und teilweise wohnen. Auch in Vorarlberg startete mit Chris Müller und Maria Dietrich die Entwicklung eines Kreativstandorts, das nun als CampusVäre eine „Werkstatt zur Entwicklung der Zukunft“ Betrieb aufgenommen hat – mit den Schwerpunkten Digitalisierung, Wissenschaft, Bildung, Innovation und Kultur“, so Jank.

Zukünftiges Kreativzentrum

Ein zukünftiges Kreativzentrum soll unterschiedliche, produzierende Kreativberufe beinhalten, den Brain-Drain verhindern, aber vor allem auch die Innovationsstrategie des Landes unterstützen und Tirol als starken Ideenbringer im alpinen Raum positionieren. „Der „Brownfield-Workshop“ (Brownfield = Fabrik oder Fertigungsanlage, die einer neuen Nutzung zugeführt werden soll) wurde von der Fachgruppe Werbung initiiert und ist nur ein Projekt für das kreativland. tirol“, so Tom Jank

Demnächst werden die Ergebnisse der Studie „Wie kreativ ist Tirol“ vorliegen und am 9. September gibt es unter dem Namen „FÖ N“, den ersten Kreativ-Summit im Haus der Musik.

Weitere Informationen: www.kreativland.tirol