Landesrat Anton Mattle und Bezirksobmann Peter Seiwald (r.) freuen sich über das neue Gründerzentrum START.N in Kitzbühel.
Landesrat Anton Mattle und Bezirksobmann Peter Seiwald (r.) freuen sich über das neue Gründerzentrum START.N in Kitzbühel.
Kitzbühel

DurchSTART.N – Gründercenter eröffnet

Landesrat Anton Mattle und Bezirksobmann Peter Seiwald (r.) freuen sich über das neue Gründerzentrum START.N in Kitzbühel.
© Nick Rieder

Unter dem Namen START.N wurde nun in Kitzbühel ein Gründerzentrum eröffnet, welches leistbare Mieträume für Neugründer bietet. Ein Ort der Produktivität, Innovation und Kreativität.

47 Container, in Summe 23 Büros, mitten auf einer von der Stadt Kitzbühel bereitgestellten Fläche in guter Lage. Das klingt unkonventionell und spannend zugleich. Hinter der Stahl- und Holzfassade verbirgt sich so einiges, das für Auftrieb und Neugier im Bezirk sorgt. Im Inneren bietet START.N neben drei verschiedenen Größen für Büroräumlichkeiten auch ein florierendes Netzwerk, das nicht nur Dauermieter, sondern auch Co-Worker in Tagesmiete dabei unterstützt, neue Wege zu gehen und Ziele zu erreichen. Doch langsam und eins nach dem anderen.

Was ist START.N.?

Die Initiatoren rund um Investor Gregor Gebhardt und dem Trägerverein, bestehend aus der Sparkasse der Stadt Kitzbühel, dem Regionalmanagement Regio3 und der WK-Bezirksstelle Kitzbühel, beschreiben es salopp als „New Work.” – ein Ort, der Neugründern und Start-ups für ihre Ideen kostengünstigen Mietraum gibt, um sich zu entwickeln. Zugleich sollen Co-Worker oder Workation-Anhänger hier Platz finden, um in Ruhe und doch unter Gleichgesinnten arbeiten zu können. Selbstverständlich ist jeder Arbeitsplatz mit Strom, Internet, Heizung/Klimaanlage und vielen anderen Annehmlichkeiten ausgestattet, die man braucht, um produktiv zu sein. Man hat hier die Wahl zwischen einem fixen Büro in Wunschgröße in Langzeitmiete oder einem tageweise Arbeitsplatz, den man bequem über die Webseite buchen kann.

Zudem findet sich ein Seminarraum und das „Genusscafe” von Berner & Monitzer inmitten des Arbeitstrubels. Letzteres stemmt neben der Bewirtung für interne und externe Gäste auch große Cateringaufträge. Das Genusscafe ist offen für alle und bietet Neugierigen oder Kaffeeliebhabern neben allerlei Köstlichkeiten auch interessante Einblicke in den Alltag der Durchstarter.

Thomas Hechenberger (Sparkasse Kitzbühel), Karina Toth (Moderatorin) und Gerhard Eilenberger (Vizebürgermeister Kitzbühel) (v.l.) bei der feierlichen Eröffnung.
Thomas Hechenberger (Sparkasse Kitzbühel), Karina Toth (Moderatorin) und Gerhard Eilenberger (Vize-Bgm. Kitzbühel) (v.l.) bei der feierlichen Eröffnung.
© Nick Rieder
Das zweistöckige barrierefreie Gebäude misst 800 m2, beinhaltet 23 Büros sowie Gemeinschafts- und Sanitärräume.
Das zweistöckige barrierefreie Gebäude misst 800 m2, beinhaltet 23 Büros sowie Gemeinschafts- und Sanitärräume.
© Nick Rieder

Netzwerken als Mehrwert.

Diese Mischung an verschiedenen Arbeitsmodellen ist es, die den Unterschied macht. So finden sich zu dauerhaften Mietern, die ihre Karriere aufbauen wollen, ständig neue Einflüsse und Kompetenzen, die Tagesmieter miteinbringen – oder natürlich auch vice versa. Aus Begegnungen werden so Briefinggespräche, Aufträge, Visionen und Freundschaften.

Zudem wird aktiv an Matches zwischen Mentoren und Mentees – den Start-ups – gearbeitet. Das bedeutet, dass hier Brücken zwischen routinierten und erfahrenen Unternehmern und den Gründern geschlagen werden. Diese profitieren gegenseitig auf unterschiedlichste Art und Weise.

Veranstaltungen und Events.

Im Fokus „Jungunternehmer” stehen die nächsten und viele folgende Events, die im START.N stattfinden. Diese sind allgemein zugänglich und bieten spannende und nützliche Informationen für alle, die mit dem Gedanken spielen, beruflich einen Neustart zu wagen. Beispielsweise ist am 12. Mai der Workshop „Businessplan erstellen”, der speziell Gründer in der Phase davor nützliche Tipps liefert.

Offen für (fast) alles.

Für wen sich die Frage stellt, mit was bzw. welchem Gewerbe man sich einmieten kann, haben die Betreiber eine einfache Antwort: Alles, was die Community nicht stört. Kategorisch wird nichts ausgeschlossen und auch auf Betriebsschutz wird Wert gelegt. So finden sich im START.N keine zwei Konkurrenzbetriebe. Das bedeutet allerdings auch, dass man mit der Anfrage für einen begehrten – limitierten – Platz im Gründercenter nicht allzu lange warten sollte.

Das START.N Gründercenter befindet sich in Kitzbühel, Schloßbergstraße 1, direkt neben dem Tennisstadion und hatte letzten Freitag eine herausragende Eröffnungsfeier.

Nähere Informationen dazu unter www.startn.at