Symbolbild Green Jobs - Rauchfangkehrer setzen heutzutage modernste Messgeräte ein.
Symbolbild Green Jobs - Rauchfangkehrer setzen heutzutage modernste Messgeräte ein.
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Qualifizierung für Green Jobs

Rauchfangkehrer setzen heutzutage modernste Messgeräte ein.
© Christian Vorhofer

Jobs mit ökologischer Komponente boomen. Die Höhere Berufliche Bildung schafft die passenden Voraussetzungen für eine Spezialisierung in diesem Zukunftssektor.

Der Startschuss für die Höhere Berufliche Bildung macht es einerseits möglich, bis zur höchsten Qualifikationsstufe aufzusteigen, andererseits wird eine bestehende Lücke zwischen der Lehrabschlussprüfung und der Meisterprüfung geschlossen. Sämtliche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der beruflichen Bildung erfolgen praxisnah und berufsbegleitend. „Diese Qualifikationen sind angesichts des großen Fachkräftebedarfs äußerst gesucht und umfassen besonders viele Berufsfelder im Bereich der so genannten Green Jobs“, erklärt der für Bildung und Nachhaltigkeit zuständige WK-Vizepräsident Manfred Pletzer. „Ohne Green Jobs kein Green Deal“, bringt Pletzer die Herausforderung auf den Punkt, „nur gut ausgebildete Fachkräfte können den Klimawandel aufhalten!“

Strategischer Schwerpunkt

Genau diese Green Jobs braucht es nämlich, um die gesetzten Klimaschutzziele zu erreichen. Konkrete Beispiele sind die Qualifikation im Bereich Energieberatung bei Rauchfangkehrern, die Spezialisierung auf Green Technology bei Elektrotechnikern oder die Fortbildung von KFZ-Technikern zur Hochvolt-Fachkraft, eine gefragte Spezialisierung im Bereich Elektromobilität. „Von der EU über den Bund bis hin zum Land bekennen sich sämtliche politischen Ebenen zur Nachhaltigkeit. Es braucht entsprechend ausgebildete Fachkräfte, um die Umsetzung der Ziele in der Praxis zu erreichen“, erklärt Manfred Pletzer.

Auch die WK Tirol setzt im Bereich Nachhaltigkeit einen strategischen Schwerpunkt und bietet Beratung und Unterstützung für heimische Firmen. In den kommenden Jahren ergeben sich im Klimaschutz große Chancen für Tiroler Betriebe und deren Mitarbeiter. „Ohne die Höhere Beruflich Bildung verlieren wir weitere Fachkräfte“, „stellt Pletzer klar, „aber mit den neuen Möglichkeiten kann unser Standort in diesem Zukunftsfeld ganz vorne dabei sein und hochqualitative Produkte und Dienstleistungen bieten.“

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