LR Anton Mattle (2.v.l.) mit Bezirksobmann Michael Gitterle (5.v.r.) und Vertretern des WK-Bezirksausschusses Landeck.
Landeck

Toni Mattle zu Besuch in seinem Heimatbezirk

LR Anton Mattle (2.v.l.) mit Bezirksobmann Michael Gitterle (5.v.r.) und Vertretern des WK-Bezirksausschusses Landeck.
© Ladner

Michael Gitterle, WK-Bezirksobmann Landeck, begrüßte zusammen mit Vertretern des Bezirksausschusses Landesrat Toni Mattle zu gemeinsamen Wirtschaftsgesprächen.

Bei den Wirtschaftsgesprächen wurde über unterschiedlichste Themen berichtet und diskutiert. Landesrat Toni Mattle teilte den Anwesenden beispielsweise mit, dass Gespräche mit Bayern bezüglich der derzeit geltenden deutschen Einreisebestimmungen geführt werden, die ungeimpfte Kinder und Jugendliche nach dem Aufenthalt in Österreich für fünf Tage in Quarantäne schicken. Hier muss dringend eine Lösung gefunden werden, da der Bezirk Landeck bekanntermaßen einen Tourismus Hotspot darstellt.

Genauso wichtig ist zu wissen, dass mit Ende November PCR-Tests für Mitarbeiter in 300 Tiroler Lebensmittelgeschäften abgeholt und zur Auswertung abgegeben werden können. Die Organisation erfolgt durch das Land Tirol. Ein weiteres Thema, das speziell auch den Tourismus betrifft, ist der Umgang mit Menschen, die zwar geimpft sind, aber der Impfstoff nicht in Österreich zugelassen ist. Speziell in osteuropäischen Ländern wurde der Impfstoff Sputnik verabreicht.

Qualifizierte Ausbildung

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt wurde LR Mattle mit auf den Weg gegeben: Es ist dringend notwendig, einen Kontrollmechanismus zu installieren, der die qualifizierte Ausbildung der Lehrlinge in den Betrieben sicherstellt. Hierbei sollen die Lehrlingsausbilder regelmäßig überprüft werden. Speziell im Tourismus wechseln noch viel zu viele Lehrlinge nach ihrer Abschlussprüfung die Branche.

Verpflichtende Siktage und Skiwochen für Volks- und Mittelschulen wurden dem Wirtschaftslandesrat ebenfalls ans Herz gelegt. Kinder und Jugendliche sollten auch in Zukunft das Skifahren erlernen und ausüben. „Wenn unsere eigenen Kinder und Jugendlichen nicht mehr Skifahren, dann wird es mit der Tourismusgesinnung in der Zukunft nicht gut aussehen“, stellt Bezirksobmann Gitterle fest.

Regionalität beachten

Der Monopolist der in Tirol aufgebaut wird, hier sprechen wir von GemNova, wurde in der Diskussion sehr kritisch gesehen und als nicht zielführend definiert. Bei Ausschreibungen von GemNova für die Gemeinden Tirols, kommen regionale Anbieter nicht zum Zug und zwar nur wegen kleinsten Betragsdifferenzen bei abgegebenen Angeboten.

LR Mattle berichtete abschließend über aktuelle Themen aus dem Land, insbesondere die Digitalisierung liegt ihm am Herzen. Eine Bitte hatte der Landesrat außerdem an alle: die Corona Maßnahmen mitzutragen.

Direkter Draht

„Der Bezirksausschuss und ich als Obmann fühlen uns geehrt, dass LR Toni Mattle sich für uns 1 ½ Stunden Zeit genommen hat. Trotz übervollem Terminkalender hat er die Fahrt in unseren schönen Bezirk nicht gescheut. Mit seiner angenehmen und kompetenten Art hat er sich den Fragen aller Teilnehmer gestellt und selbige gleich beantwortet. Viele Wünsche und Anliegen unserer Wirtschaftsvertreter hat er notiert. Für unseren Bezirk ist es sehr positiv, solch einen direkten Draht zu unserem Landesrat zu haben,“ betont Bezirksobmann Michael Gitterle.

Kategorie(n)