15. Tiroler Exporttag
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Internationales Flair beim 15. Exporttag

Bei der 15. Auflage des Tiroler Exporttags informierten 25 österreichische Wirtschaftsdelegierte und zahlreiche Export-Dienstleister über Chancen und Herausforderungen in den verschiedenen Auslandsmärkten.
© WK Tirol/Die Fotografen

Geschäftsmöglichkeiten ausloten, Marktentwicklungen besprechen, Problemfälle lösen: Bereits zum fünfzehnten Mal drehte sich beim Exporttag Tirol alles um die Außenwirtschaft.

Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen kamen gestern in die Tiroler Wirtschaftskammer, um sich im Gespräch mit 25 österreichischen Wirtschaftsdelegierten aus der ganzen Welt und zahlreichen Export-Dienstleistern über die verschiedenen Auslandsmärkte zu informieren.

„Der Export zählt zu den wichtigsten Wachstumsmotoren und Beschäftigungsstützen der heimischen Wirtschaft. Die Tiroler Unternehmen werden heuer mehr als 13 Milliarden Euro auf ausländischen Märkten erwirtschaften; wir rechnen mit einem neuen Allzeithoch“, bringt Gregor Leitner, Leiter der Abteilung Außenwirtschaft in der Tiroler Wirtschaftskammer, die Bedeutung des Außenhandels für die Tiroler Wirtschaft auf den Punkt.

Außenwirtschafts-Experte Gregor Leitner
Gregor Leitner, Leiter der Abteilung Außenwirtschaft in der Tiroler Wirtschaftskammer

Konkrete Unterstützung bei ihren Exportaktivitäten erhalten die Betriebe dabei von den AußenwirtschaftsCentern der Wirtschaftskammer Österreich weltweit – 365 Tage im Jahr – und einmal im Jahr beim Exporttag auch unmittelbar vor Ort in Innsbruck. „Im persönlichen Gespräch mit den Wirtschaftsdelegierten können viele Fragen gleich beantwortet werden. Diese einmalige Chance, sich kostenlos mit einem Experten über wirtschaftliche Entwicklungen oder firmenspezifische Anliegen zu unterhalten, macht den Exporttag bei den Unternehmern so beliebt“, erklärt Leitner das Erfolgsgeheimnis des größten Export-Events in Tirol.

Tiroler Export- und Importunternehmen holten sich in vier verschiedenen Workshops hilfreichen Input zur Marktsituation oder geopolitischen Entwicklungen. So beleuchtete der Workshop „Lieferketten in der Warteschlange – Alternativen in der Beschaffung“ Strategien für Beschaffungsprojekte in der Zukunft. „Junges Afrika: Wirtschaftsperspektiven und Geschäftschancen in der Subsahara“ informierte über die Entwicklung im südlichen Afrika und sich für Tiroler Unternehmen ergebende Geschäftschancen in dieser Weltregion.

Parallel dazu präsentierten dreizehn Exportdienstleister den ganzen Tag über ihre Services. Vom Speditionsunternehmen über Versicherungen bis zum Exportberatungsunternehmen war das umfassende Angebot perfekt auf die Bedürfnisse der Unternehmer – sowohl für erfahrene Exportprofis als auch für Neuexporteure – zugeschnitten.

Die Tiroler Exporte in Zahlen

Wichtigste Absatzmärkte: Deutschland (26 Prozent unserer Exporte gehen nach D), Schweiz (15 Prozent), Italien (12 Prozent), Frankreich (7 Prozent), USA (5 Prozent).

Wichtigste Exportprodukte: Pharmaprodukte (21 Prozent), Maschinen, Apparate, Geräte (20 Prozent), Holz und Holzwaren (6 Prozent), Kupfer und Waren daraus (6 Prozent), Optische Geräte sowie Mess-/Prüf- und Präzisionsinstrumente (5 Prozent), Fahrzeuge und Teile (5 Prozent).

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