Symbolbild Warnung vor dubiosen Investments
Symbolbild Warnung vor dubiosen Investments
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Vorsicht vor dubiosen Investments

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Wie die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) warnt auch die Sparte Bank und Versicherung in der Tiroler Wirtschaftskammer vor dem Abschluss von Geschäften mit dubiosen Anbietern wie „Paraiba World Ltd.“.

Mit der zunehmenden Digitalisierung ist der Zugang zu Finanzdienstleistungen in vielen Bereichen vereinfacht worden. Das ruft allerdings auch vermehrt unseriöse Anbieter auf den Plan, wie steigende Anzahl an sogenannten „Investorenwarnungen“ der österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) unterstreicht. Vor diesem Hintergrund mahnt Oswald Wolkenstein, Geschäftsführer der Sparte Bank und Versicherung in der Tiroler Wirtschaftskammer, zur Vorsicht: „Wenn das offerierte Geldgeschäft und die in Aussicht gestellten Gewinne zu schön sind um wahr zu sein wirkt, gibt es meist einen Haken. Beispielsweise können die suggerierten Renditen dem Kapital von Neueinzahlern entspringen. Oder sie sind durch hochspekulative und unsichere Investments finanziert.“

Auf Warnung achten

Leider kommt es immer wieder vor, dass entsprechende Warnsignal ignoriert werden. So werden vermeintliche Top-Investments nicht selten zum finanziellen Debakel. In Tirol sind zuletzt vermehrt Probleme mit dem Finanzdienstleister „Paraiba World Ltd.“ gemeldet worden. Gegen diesen Anbieter, der nicht berechtigt ist, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen, hat die FMA bereits Anfang 2020 eine Warnung ausgesprochen.

Oswald Wolkenstein

Um keinem „Pyramidenspiel“, wie es das „System Paraiba“ letztlich eines ist, aufzusitzen, empfiehlt Wolkenstein, vor Abschluss eines Geldgeschäftes die Seriosität des Finanzdienstleisters genau zu prüfen:„Es gibt viele Indikatoren die auf Unregelmäßigkeiten hinweisen – zum Beispiel eine ständig wechselnde Firmenanschrift. Im Zweifel ist es aber immer ratsam, auf Nummer sicher zu gehen und sich bei der FMA zu informieren.“

Aktuelle Investorenwarnungen können auf der Homepage der FMA abgerufen werden.