Topf sucht Deckel: Rege Gespräche zwischen den Unternehmern prägten den Abend auf der Festung.
Kufstein/Kitzbühel

Speeddating für Unternehmer

Rege Gespräche zwischen den Unternehmern prägten den Abend auf der Festung.
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Unter dem Titel „Topf sucht Deckel“ luden die WK-Bezirksstellen Kufstein und Kitzbühel mit fünf deutschen Partnern zum Business-Networking der Regionen Tirol und Bayern.

„In den letzten eineinhalb Jahren war die Neukundenakquise mehr als schwierig. Keine Messen, um mit anderen Unternehmern ins Gespräch zu kommen, kaum Veranstaltungen. Skype und co sind zwar ganz nett, aber längst nicht das gleiche wie ein persönliches Treffen“, brachte es Mathias Mayer von Prechtl Engineering auf den Punkt. Entsprechend begeistert war der Traunsteiner über die inzwischen dritte Auflage von „Topf sucht Deckel“ der WK-Bezirksstellen Kufstein und Kitzbühel, die dieses Mal gemeinsam mit fünf deutschen Partnern organisiert wurde.

Insgesamt 120 Unternehmer trafen sich zum Business-Speeddating im Kaiserturm der Festung Kufstein. Nachdem sich die Teilnehmer im Vorfeld Wunschgesprächspartner von einer Liste aussuchen konnten, folgten am Abend des 17. Septembers die 15 Minuten-Gespräche. Eine Glocke rief jeweils zum Wechsel der Tische und damit zum Kennenlernen des nächsten Wirtschaftstreibenden auf. Ein österreichweit erfolgreiches Konzept. Reale Treffen im Digital Signage Zeitalter.

Topf sucht Deckel Kufstein/Kitzbühel 2021
Topf sucht Deckel Kufstein/Kitzbühel 2021

Reale Kontakte wichtiger denn je

„Gerade in unserer digitalen Welt, sind reale Kontakte wichtiger denn je. Es ist ein Phänomen unserer Informationsgesellschaft, dass es durch die Fülle an Informationen zum einen immer schwieriger wird, den Überblick zu bewahren, zum anderen passende Kooperations- bzw. Geschäftspartner zu finden.Daher sehen wir es als unsere Pflicht, eine Plattform zum Netzwerken zu bieten“, erläutert WK-Bezirksobmann Kufstein Manfred Hautz die Intention hinter dem Businessevent Topf sucht Deckel.

„Wir haben in letzter Zeit gesehen wie fragil und anfällig ein Wirtschaftsraum sein kann, wenn eine Grenze dicht gemacht wird, ein Schiff quer steht. Das hat uns allen gezeigt, wie wichtig regionale Kontakte sind.“

Netzwerken ist im Grunde so alt wie die Menschheit selbst und für Unternehmen lebenswichtig, betonte Manfred Hautz, Bezirksstellen-Obmann WK Kufstein.
Netzwerken ist im Grunde so alt wie die Menschheit selbst und für Unternehmen lebenswichtig, betonte Manfred Hautz, Bezirksstellen-Obmann WK Kufstein.
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Branchenübergreifende Zusammenarbeit

Gerade die reale Form des Zusammenkommens war Manfred Hautz und seinem Team wichtig, nachdem das letzte Treffen auflagenbedingt virtuell erfolgte: „Wenn man sich gegenüber sitzt, den anderen spürt, ist das erfahrungsgemäß besser für die Kommunikation und in Folge für das Geschäft als wenn man in ein Display spricht.“ Eine Antwort, die auch viele der Unternehmer gaben, auf die Frage nach deren Erwartungen an den Abend. „Es geht mir vorrangig darum Leute zu treffen, sich auszutauschen, einander gegenüber zu sitzen“, erklärte Ralf Guggeis, twofour digitale Agentur.

Bereits nach den ersten beiden Gesprächen war auch Kira Gossmann vom Hotel Kitzhof sehr zufrieden. „Ein äußerst interessantes Format, um neue und vor allem auch branchenübergreifende Kontakte zu knüpfen.“ Dass diese 15 Minuten äußerst fruchtbar sein können, wussten einige Unternehmer bereits aus Erfahrung.

„Ich bin bereits zum dritten Mal dabei. Nach den ersten beiden Events ergaben sich bei mir Vertragsabschlüsse“, so Michaela Schnellrieder, 3D Visualisierung. Nach den bis zu acht 15 Minuten-Dates ging das Netzwerken beim Buffet in lockerer Atmosphäre weiter. Sehr zur Freude der Teilnehmer erklärte Manfred Hautz, dass bereits erste Gespräche rund um die vierte Auflage „Topf sucht Deckel“ im Laufen sind.

Große Freude bei den Organisatoren über die dritte gelungene "Topf sucht Deckel" Veranstaltung.
Große Freude bei den Organisatoren über die dritte gelungene "Topf sucht Deckel" Veranstaltung.
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