Reisebus Lüftner
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WK unterstützt Pläne des Busleitsystems

© Lüftner

Seit Jahren wird diskutiert. Zuerst über eine Busgarage, dann über einen oberirdischen Parkplatz. Die Pläne des Busleitsystems in Innsbruck sind durchdacht, der finale Feinschliff steht noch aus.

Die Reisebusse sind für Innsbruck ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor. Wer glaubt, dass Bustouristen keine Wertschöpfung ins Land bringen, der irrt gewaltig. In Summe wird dieser Klientel eine Wertschöpfung von ca. 90 Millionen Euro pro Jahr für die Stadt Innsbruck zugerechnet. Durch die jährlich ca. 1 Mio. Busgäste werden auch über 1.000 Arbeitsplätze in der Landeshauptstadt gesichert. Das alles zeigt klar, dass man diese Branche nicht vernachlässigen darf.

Für Bezirksobmann Franz Jirka ist der Bustourismus für eine Stadt wie Innsbruck nicht wegzudenken und es ist Aufgabe der Politik, für diese Touristen die besten Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehört eben auch eine zentrale Parkplatzlösung, die in einem durchdachten Gesamtkonzept eingebunden ist. Das fordert die Bezirksstelle Innsbruck-Stadt bereits seit Jahren.

Zentraler Busparkplatz

Für die heimische Busbranche war immer klar, dass es einen zentralen Busparkplatz braucht. Ob dieser in Form einer Garage oder als oberirdischer Parkplatz kommt bzw. bleibt war immer nebensächlich. „Das nunmehr vorliegende Busleitsystem beinhaltet diesen zentralen Busparkplatz, wenn auch in einem etwas geringeren Ausmaß“, sagt Franz Sailer, Sprecher der Tiroler Autobusbranche.

Franz Sailer - Fachgruppenobmann der Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmungen
Franz Sailer, Sprecher der Tiroler Autobusbranche

„Die Idee mehrere Ein- und Ausstiegsstellen über die Innenstadt von Innsbruck zu verteilen, ist eine ganz neue Idee, die es so in europäischen Städten noch nicht gibt. Hier wäre Innsbruck also Vorreiter. Herzstück des Systems ist jedoch ein zentraler Busparkplatz, den dieses System ebenso vorsieht“, zeigt sich Sailer überzeugt vom Busleitsystem.

Gesamtkonzept ist überfällig

„Positiv erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang auch, dass man aktiv auf uns zugekommen ist und uns nach unserer Meinung gefragt hat. So hatten wir die Möglichkeit unsere Ideen bzw. Bedenken einzubringen. Auch andere Branchen wie Hotellerie oder Fremdenführer sollen miteingebunden werden, wenn es jetzt darum geht die Ein- und Ausstiegsstellen zu finalisieren“, so Sailer.

Bezirksobmann Franz Jirka und Branchensprecher Franz Sailer sind sich einig, dass man in dieser Sache nun endlich schnell ein Gesamtkonzept umsetzen soll, das schon seit Jahren überfällig ist.

Die Tiroler Autobusbranche in Zahlen

– 130 Busunternehmen
– 700 Busse
– 1.100 Lenker
– Bus-Flotte im Wert von 180 Millionen Euro
– Ein Bus ersetzt den CO²-Ausstoß von 50 Pkw
– Wir bringen 250.000 Tirolerinnen und Tiroler täglich sicher und umweltfreundlich ans Ziel

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