Zirbenpark - Bergbahnen Hochzeiger
Alles Unternehmen

Hoch hinaus… im Sommer wie im Winter

Highlight des ZirbenParks ist der zwölf Meter hohe Erlebnisturm mit seiner 16 Meter langen Röhrenrutsche.
© Daniel Zangerl/Hochzeiger Bergbahnen

Seit 1966 garantieren die Bergbahnen Hochzeiger Pistenspaß in familiärer Atmosphäre. Der naturbelassene Rundweg „ZirbenPark“ sowie die „Zirbencarts“ bringen Action in den warmen Monaten.

Das Pitztal ist eine raue Gegend, in der es nur wenig Raum für wirtschaftliche Entfaltung gibt. Daher beschlossen seinerzeit einige Bürgermeister sowie ein Teil der Bevölkerung des Tales, ein Stück weit am touristischen Aufschwung mitzuwirken. Wenns, Jerzens und St. Leonhard gründeten gemeinsam die Pitztaler Errichtungsgesellschaft, welche kurz darauf in den drei beteiligten Gemeinden je ein Leuchtturmprojekt umsetzte. So wurde im Jahr 1966 der Hochzeiger erschlossen und das gleichnamige Skigebiet gegründet.

Im Laufe der Zeit entpuppte sich das Skigebiet als einer der Wirtschaftsmotoren der Region und entwickelte sich stetig weiter. Inzwischen hat das Bergbahnunternehmen mit 9,5 Millionen Euro Betriebsleistung eine mittlere Größe erreicht. „Aktuell errichten wir einen neuen 8er-Sessellift, der im Oktober fertiggestellt wird – nach dem abgelaufenen Corona-Jahr ein mutiger Entschluss, der uns sehr fordert. Doch kommenden Winter stehen unseren Gästen dann neben der Gondelbahn drei moderne Sesselbahnen sowie vier Übungs- und Schlepplifte zur Verfügung“, berichtet Thomas Fleischhacker, Vorstand der Hochzeiger Bergbahnen Pitztal AG.

Thomas Fleischhacker
Thomas Fleischhacker

Mit der Baustelle geht das Skigebiet sehr offen um. Jeden Sonntag findet eine Baustellenführung für Interessierte statt. „Wir wollen nichts verheimlichen und sind stolz, dass wir nach 2010 heuer endlich wieder eine Bahn eröffnen können. Trotzdem wird der Bau nicht von allen Besuchern positiv wahrgenommen. Gerade deshalb stellen wir uns aktiv der Diskussion und räumen auf diese Art bereits im Vorfeld viele Fragen aus dem Weg. Unserem Credo, sämtliche Leistungen so gut wie möglich von regionalen Unternehmen einzuholen, sind wir außerdem beim Neubau treu geblieben.“

40 Pistenkilometer, 130 Kilometer Wanderwege

In einem durchschnittlichen Winter verzeichnet das Skigebiet Hochzeiger bis zu 350.000 Zutritte. Die zahlreichen Gäste aus Deutschland, Niederlande und der Schweiz verteilen sich auf den 40 Pistenkilometern optimal. Eine ausgeschilderte Aufstiegsspur für Tourengeher etwas abseits der Piste bezieht auch jene Sportler mit ein. Im Sommer bietet die Region knapp 130 Kilometer Wanderwege abseits vom Trubel.

Für die ganzjährige Hauptzielgruppe, die Familien, wurden abwechslungsreiche Attraktionen ins Leben gerufen. „Wir haben uns mittlerweile im Sommer stark weiterentwickelt und dabei auf das Motto Zirbe gesetzt. Da Jerzens einen der größten Zirbenwälder Tirols beheimatet, ist das Thema authentisch“, so Fleischhacker. 2015 entstand der ZirbenPark, ein naturbelassener Rundweg für Kinder mit 17 informativen Stationen sowie Rutschen und Kugelbahnen.

Etwas später kamen die ZirbenCarts und die Zirbenbäckerei sowie die Erlebnisstation ZirbenWasser dazu. Dort warten Bachläufe, Holzrinnen und ein Flachwasserbiotop auf die kleinen Besucher. Im nächsten Jahr eröffnet der erste Family-Flowtrail, um Bike-Begeisterte anzusprechen. Auch dieser Trail wird der Zirbe gewidmet.

Team Hochzeiger Bergbahnen
Das Team der Hochzeiger Bergbahnen: Vor und hinter den Kulssen sind im Winter 100 und im Sommer 50 Mitarbeiter im Einsatz.
© Hochzeiger Bergbahnen

Regionale Mitarbeiter, regionale Produkte

Zur Stärkung lädt neben der Zirbenbäckerei bei der Talstation auch das Restaurant in der Mittelstation der Bergbahnen Hochzeiger ein. „Wir schauen darauf, sowohl regionale Mitarbeiter anzustellen als auch regionale Produkte wie Eier, Erdäpfel und Fleisch zu verarbeiten. Dafür kooperieren wir eng mit der heimischen Landwirtschaft“, erzählt Fleischhacker und ergänzt: „Neben unseren eigenen kulinarischen Angeboten gibt es zusätzlich drei (im Sommer fünf) Almen im Gebiet, die von unterschiedlichen Eigentümern betrieben werden. So garantieren wir Vielfalt für alle Geschmäcker und im Endeffekt profitieren wir voneinander. Denn, wenn es uns gut geht, dann geht es auch den Almen gut und umgekehrt. Tourismus funktioniert nur miteinander, denn der Gast sieht die gesamte Region und nicht das einzelne Puzzlestück. Und wir möchte unseren Besuchern einen tollen Gesamtaufenthalt bieten.“

Weitere Informationen: Hochzeiger Bergbahnen