FinalistInnen Euregio-JungforscherInnen-Preis: Luca Matteo Martini (3. Platz), Matteo Giacomo Prina (2. Platz), Valentina Lazazzara (3. Platz,), Andreas Mair, Florian Gasser, Helena Fornwagner (v.l.).
FinalistInnen Euregio-JungforscherInnen-Preis: Luca Matteo Martini (3. Platz), Matteo Giacomo Prina (2. Platz), Valentina Lazazzara (3. Platz,), Andreas Mair, Florian Gasser, Helena Fornwagner (v.l.).
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Euregio prämiert JungforscherInnen und InnovatorInnen

FinalistInnen Euregio-JungforscherInnen-Preis: Luca Matteo Martini (3. Platz), Matteo Giacomo Prina (2. Platz), Valentina Lazazzara (3. Platz,), Andreas Mair, Florian Gasser, Helena Fornwagner (v.l.).
© EFA/Andrei Pungovschi

Im Zuge der Tiroltage des Europäischen Forums Alpbach wurden gestern Jungforscher und Jungforscherinnen sowie Innovatoren und Innovatorinnen der Euregio ausgezeichnet.

Die Tiroltage des Europäischen Forums Alpbach haben sich in den vergangenen Jahren zum Treffpunkt und Schaufenster der Innovations- und Forschungslandschaft der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino entwickelt.

Gestern wurden zum zehnten Mal Preisgelder für Nachwuchsforscher und -forscherinnen vergeben, die entweder aus der Euregio stammen oder dort studieren. Dabei stand dieses Jahr folgendes Thema im Mittelpunkt: Die euroregionale Perspektive auf die brennenden Fragen zu einer sicheren und klimaneutralen Welt sowie der auch dafür notwendigen Finanzierung der Zukunft.

Die Gewinner im Überblick

Der erste Preis für den JungforscherInnenpreis und somit ein Preisgeld von 5.000 Euro gewannen heuer Helena Fornwagner & Oliver Hauser. Die Sieger haben sich in ihrer Forschungsarbeit mit dem Thema „Klimamaßnahmen für (meine) Kinder auseinandergesetzt“.

Der zweite Preis mit einem Preisgeld von 2.500 Euro ging an Matteo Giacomo Prina für die Forschungsarbeit „Szenarien für einen hohen Verbreitungsgrad erneuerbarer Energien mit Hilfe von Bottom-up-Modellen für die Energiewende in der EUREGIO“.

Mit einer Analyse zum Thema „Nachweis, Identifizierung und funktionelle Charakterisierung von pflanzlichen und mikrobiellen flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs), die die Abwehrkräfte der Weinrebe (Vitis vinifera L.) induzieren und Pflanzenpathogene hemmen“ gewann Valentina Lazazzara ex equo mit Luca Matteo Martini, der zum Thema „Die mikroskopische Entwicklung eines CO2-Plasmas: Zeitaufgelöste CO2-Dissoziation in einer gepulsten Nanosekunden-Entladung“ forschte, den dritten Platz und ein Preisgeld von 1.000 Euro.

Innovationspreis zum Thema „Nachhaltige Energielösungen im Alpenraum“

Bereits zum vierten Mal wurden heuer auch Unternehmer und Unternehmerinnen, Erfinder und Erfinderinnen sowie Entwickler und Entwicklerinnen der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino eingeladen, ihre innovativen Produkte, Prozesse und Dienstleistungen einzureichen. Dieses Mal wurde beim Innovationspreis als Themengebiet „Nachhaltige Energielösungen im Alpenraum“ vorgegeben.

Finalisten des Euregio-Innovationspreises
Finalisten des Euregio-Innovationspreises: Thomas Moriggl (Moriggl RISAN, Glurns), Oskar Januschke (FH Kufstein), Manuel Siller und Simon Wielnig (3. Platz, alpmine, Bozen), Martin Zsifkovits (Molinari Rail GmbH, Schwaz), Pavel Ševela und Johanns Frenger (eBATH technology, Innsbruck), Paolo Baldracchi (SynpapsEES srl, Rovereto) (v.l.).
© EFA/Matteo Vegetti

Als Gewinner des Innovationspreises wurde Paolo Baldracchi aus Rovereto mit dem Projekt „Energiesparen durch kontinuierliche Desinfektion der Raumluft“ gekürt. Den zweiten Platz konnte Pavel Ševela gemeinsam mit Johanns Frenger mit der Innovation „SOPHIE smart shower“ erzielten, während Simon Wielnig gemeinsam mit Manuel Siller für das Projekt „Bewerbung Innovationspreis alpmine“ den dritten Platz erreichte. Auch hierfür gab es Preisgelder, nämlich stattliche 5.000 Euro für den ersten, 2.500 Euro für den zweiten und 1.000 Euro für den dritten Platz, zuzüglich für jeden der drei Gewinner ein Coaching der Standortagenturen im Wert von jeweils 5.000 Euro.

„Mit den Bedürfnissen der Menschen ändern sich auch die Anforderungen an die Unternehmen und der Wirtschaft. Deshalb ist es wichtig Innovation und Forschung zu betreiben. Nur so ist es langfristig möglich, erfolgreich zu sein. Deshalb unterstützen wir bereits seit vielen Jahren die Forschung und Innovation in der Euregio und stiften die Preisgelder für den Jungforscher/innen- und den Innovationspreis“, erklären die Präsidenten der Wirtschaftskammer Tirol Christoph Walser, der Handelskammer Bozen Michl Ebner und der Handelskammer Trient Giovanni Bort.

Weitere Informationen:  www.europaregion.info/de/euregio-jungforscherinnen-preis.asp bzw. www.europaregion.info/de/euregio-innovationspreis.asp