Holo-Light zeigt die Zukunft der Visualisierung

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Zwei Ingenieure nutzen die Augmented Reality-Technologie von Holo-Light
Mit AR 3S hat das Innsbrucker Unternehmen Holo-Light eine einzigartige Software entwickelt.
Mit AR 3S hat das Innsbrucker Unternehmen eine einzigartige Software entwickelt.
© Holo-Light

Das Innsbrucker Unternehmen Holo-Light vertreibt industrielle Soft- und Hardware im Bereich Augmented Reality (AR). Derzeit entwickeltet es einen virtuellen Arbeitsplatz für Ingenieure und Industrie.

„Eine Augmented- und Virtual-Reality-taugliche Software, die die Visualisierung und Bearbeitung von 3D-Modellen ermöglicht“, beschreibt Susanne Haspinger, Mitglied der Geschäftsführung, das neueste Produkt ihres Unternehmens Holo-Light. AR 3S (Augmented Reality Engineering Space) urde als AR-basierter Workspace für alle jene konzipiert, die mit komplexen 3D-Daten und Planungsprogrammen wie CAD arbeiten. Das sind vor allem industrielle Kunden aus der Automobilbranche oder dem Maschinenbau. Über Augmented- und Virtual-Reality-Brillen visualisiert die Software dreidimensionale Modelle, die direkt – und standortübergreifend – bearbeitet werden können.

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Holo-Light

Detailverliebt

AR 3S ermöglicht nicht nur das dreidimensionale Visualisieren von Modellen via Augmented- und Virtual-Reality-Brillen, sondern auch deren Bearbeitung. Maßstabsgetreu in die reale Umgebung eingeblendet, können so einzelne Komponenten oder Prototypen bearbeitet sowie Design- und Funktionsentscheidungen getroffen werden.

Das eröffnet in Branchen mit langen Entwicklungsprozessen und Lieferketten enormes Einsparungspotenzial: Prototypen müssen nicht mehr alle real erzeugt werden, Komponenten können standortübergreifend zusammengeführt und geprüft werden und Entscheidungen früher fallen. „Das spart Kosten, senkt die Fehleranfälligkeit und beschleunigt den Entwicklungsprozess und die Marktreife eines Produktes“, weiß Mitgründer Luis Bollinger.

Das Gründerteam von Holo-Light.
Das Gründerteam von Holo-Light.
© Holo-Light

Allein auf weiter Flur

Mit AR 3S hat das Innsbrucker Unternehmen eine einzigartige Software entwickelt: „Wir haben die leistungsstärkste Visualisierungssoftware und geben Kunden die Möglichkeit, jedes einzelne Bauteil zu bearbeiten“, so Bollinger. Die klare Ausrichtung auf Ingenieure und Industrie sowie die integrierte Streaminglösung für hohe Auflösung und schnelle Verarbeitung gibt es kein zweites Mal am Markt.

Startschuss

Begonnen hat Holo-Light nach der Ankündigung von Microsofts erster Mixed-Reality-Brille, als die vier Studienkollegen überlegten, wie die neue Technologie genutzt werden könnte. Aus vielen Ideen hat sich jene für den technisch-industriellen Bereich herauskristallisiert, 2015 haben Florian und Susanne Haspinger, Luis Bollinger und Alexander Werlberger ihr Unternehmen gegründet. Zum Produktportfolio zählen neben AR 3S auch die Streaminglösung ISAR und das AR-Eingabegerät Stylus XR. Statt in der gemeinsamen Küche wird mit mittlerweile rund 50 Mitarbeitern in zwei Büros in Innsbruck und München getüftelt.

Mehr Informationen: holo-light.com