Bezirksobmann Patrick Weber (Innsbruck-Land) und Bezirksobmann Franz Jirka (Innsbruck-Stadt) ziehen gemeinsam an einem Strang (v.l.).
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Innsbruck muss attraktiv sein und bleiben

Bezirksobmann Patrick Weber (Innsbruck-Land) und Bezirksobmann Franz Jirka (Innsbruck-Stadt) ziehen gemeinsam an einem Strang (v.l.).
© WK Tirol

Auf die Bezirke Innsbruck-Stadt und -Land kommen eine Reihe von Aufgaben zu. Die beiden Bezirksobleute wollen sich gemeinsam darauf konzentrieren, um gute Voraussetzungen für die Zukunft zu schaffen.

Die Bezirke Innsbruck-Stadt und -Land sind so stark vernetzt, wie kaum eine andere Region, und als Lebensmittelpunkt sehr begehrt. Aus den Umlandgemeinden pendeln zahlreiche Menschen in die Landeshauptstadt, um zu arbeiten, einer Ausbildung nachzugehen oder Freizeitaktivitäten zu genießen.

Der starke Zuzug in diese beiden Bezirke ist sowohl für Betriebe als auch für die gesamte Bevölkerung ein Vorteil, stellt uns aber auch vor eine Reihe an Herausforderungen, die es künftig gemeinsam zu lösen gilt“, erklärt Bezirksobmann Innsbruck-Land Patrick Weber.

Nach herausfordernden Wochen und Monate wäre es wichtig, dass die Landeshauptstadt wieder von Besuchern frequentiert wird – unabhängig ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem eigenen Pkw. Doch das Gegenteil ist der Fall, die aktuelle Verkehrsentwicklung ist eine enorme Belastung.

Innsbruck nicht zu Tode beruhigen

„Innsbruck wird aufgrund zahlreicher Baustellen immer schwerer erreichbar und Überlastungen des Verkehrsnetzes in Innsbruck produzieren Staus bis in die Nachbargemeinden hinein. Dies beeinflusst viele potenzielle Besucher und hält sie davon ab, in die Stadt zu kommen“, gibt Bezirksobmann Innsbruck-Stadt Franz Jirka zu bedenken und ergänzt: „Es braucht ein ausgeklügeltes Verkehrsleitsystem oder Park & Ride-Projekte, die Besucher mit E-Bussen in die Stadt bringen. Der Verkehr wird uns auch künftig erhalten bleiben, auch wenn der Verbrennungsmotor vielleicht weniger wird. Denn gerade in ländlichen Gegenden ist nicht ausreichend Infrastruktur vorhanden, weswegen ein Großteil der Bevölkerung nach wie vor vom Auto abhängig ist.“

Die Bezirksobleute sind sich daher einig: „Verkehrsberuhigung ist per se nichts Schlechtes, aber die Stadt Innsbruck darf nicht zu Tode beruhigt werden. Denn eines steht fest: Die Stadt braucht eine funktionierende Wirtschaft und die Wirtschaft braucht eine funktionierende Stadt.“

Gemeinsam durchstarten

Neben der Verkehrsentwicklung steht auch die Standortpolitik auf der Agenda der Bezirksobleute. Vernetzte Zusammenarbeit der Regionen ist bei der Standortpolitik das A und O. Durch Vernetzungen entstehen zahlreiche positive Nebeneffekte, von denen alle Unternehmen profitieren. „Durch diverse Veranstaltungen fördern wir aktiv Maßnahmen zur langfristigen Stärkung der Betriebe. Allem voran soll der Fachkräftemangel bekämpft werden.“

Auch das Thema Raumordnung muss ortsübergreifend betrachtet werden und daher soll es künftig Synergien zwischen den Bezirken geben. „Betriebe dürfen an ihrer Entwicklung nicht gehindert werden und müssen in Prozesse miteinbezogen werden“, so Weber, der nochmals darauf aufmerksam macht, dass es für beide Bezirke höchst an der Zeit ist, gemeinsam durchzustarten.