Als Prototyp besuchte Lufti als erstes die Volksschule Fließ und steigerte die Luftqualität.
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„Smart Region Innovation Manager“ hat sich bestens bewährt

Als Prototyp besuchte Lufti als erstes die Volksschule Fließ und steigerte die Luftqualität.
© Gerhard Köhle TyroLadis

30 Unternehmen aus dem Bezirk Landeck kamen in den Genuss gezielter Förderberatung und Projektbegleitung des „Smart Region Innovation Manager“.

Das EU-geförderte LEADER-Projekt „Smart Region Innovation Manager“ der WK-Bezirksstelle Landeck und des Regionalentwicklungsvereins RegioL geht seinem Ende zu. In den vergangenen zwei Jahren wurden insgesamt rund 30 Unternehmen gezielt über aktuelle Fördermöglichkeiten im Bereich Innovation und Investition informiert und 17 Projekte weiterführend begleitet.

Umgesetzte Projekte

Gerhard Köhle aus Ladis entwickelte ein System zur Überprüfung und Visualisierung der Luftqualität (CO2, Aerosole) in Räumen, in denen sich permanent mehrere Leute aufhalten. Innerhalb von drei Monaten wurde ein Konzept entwickelt und ausgiebig in fünf Schulklassen der Volksschule Fließ getestet.

Die Entwicklung wurde mit 6.000 Euro über das Innovationsförderprogramm des Landes Tirol gefördert. Es wurde anschaulich gezeigt, wie Luftqualität und Atemgesundheit in Räumen verbessert werden können. Die Ergebnisse stoßen auf große Resonanz und das Produkt Lufti (www.lufti.org) wird nun in die Serienfertigung übergeleitet und vermarktet.

Einen speziellen handlichen Eiskratzer mit dem Namen Pintron hat Marco Verrengia entwickelt (www.pintron.at). Damit kann man auf einer Ski-Tour die angestollten Felle oder die Bindungsteile einfach von Eis und Schnee befreien.

Der IT-Dienstleister Daniel Schrott (www.peakproductions.at) entwickelt einen intelligenten Spiegel. Dieser kann beispielsweise in Hotels eingesetzt werden und Gästen Wetterverhältnisse, Busverbindungen oder weitere aktuelle Informationen einblenden.

Bei der Gewinnung von Förderungen für die neue Werkshalle erfolgreich beraten und begleitet wurde die Firma Achsen&Getriebe in Prutz (www.achsenundgetriebe.at). Sie ist auf die Reparatur schwerer Getriebe und Antriebsachsen wie jene von Tunnelbohrgetrieben, Baumaschinen, Lkw oder Bussen spezialisiert.

Tatkräftige Unterstützung

Die Beratungen wurden mithilfe des Experten Gernot Bock durchgeführt. Die Gesamtkoordination des von Bund und Europäischer Union unterstützten Projekts erfolgte durch die WK-Bezirksstelle Landeck.

„Ich freue mich, dass wir Innovationen und Investitionen tatkräftig unterstützen konnten. Die WK-Bezirksstelle Landeck ist auch weiterhin die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Gründerinnen sowie für bestehende Unternehmen, welche Produkte entwickeln, Investitionen planen und passende Förderprogramme suchen“, betont WK-Bezirksobmann Michael Gitterle.

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