Um 11 Millionen Euro erweitert die Familie Hamacher ihr zweites Hotel „Dolomitengolf Suites“ direkt neben Tirols größtem Golfplatz in Lavant um einen Trakt mit 30 weiteren Luxus-Suites, die im Juli bezugsfertig sind.
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Erweiterung des Urlaubsparadies in Lavant

Um 11 Millionen Euro erweitert die Familie Hamacher ihr zweites Hotel „Dolomitengolf Suites“ direkt neben Tirols größtem Golfplatz in Lavant um einen Trakt mit 30 weiteren Luxus-Suites, die im Juli bezugsfertig sind.
© Hamacher Hotels&Resorts

Mit einer weiteren Großinvestition in das „Dolomitengolf Suites“-Hotel bekräftigt die Familie Hamacher ihr Vertrauen in das touristische Potenzial Osttirols.

Noch tummeln sich Dutzende Handwerker im jüngsten Projekt der Hamacher Hotels und Resorts in Osttirol – die 5-Sterne-Anlage „Dolomitengolf Suites“ wird in einer zweiten Ausbaustufe erweitert. Zu den bisher 48 Suiten kommen 30 weitere hinzu; außerdem werden auch Küche, Restaurant und Wellnessbereiche vergrößert. „Wir sind zuversichtlich, dass der Neubau im Juli bezogen werden kann; der Bestand öffnet schon Anfang Juni“, berichtet Peter Wibmer, der als Geschäftsführer für alle drei Hamacher-Hotels in Osttirol verantwortlich ist.

Angefangen hat das Engagement der Kölner Unternehmerfamilie Hamacher mit deren Begeisterung für das Osttiroler Defereggental, wo im Dezember 1994 im Gemeindegebiet von St. Veit das 4-Sterne-Superior-Hotel Defereggental mit 120 Betten eröffnet werden konnte. Mit einer Beteiligung an der 1999 errichteten 18-Loch-Golfanlage in Lavant sollte zunächst das Sommerangebot für die Gäste des Hotels im Defereggental verbessert werden, für die ein Shuttledienst nach Lavant eingerichtet wurde.

„Da immer mehr golfbegeisterte Gäste zu uns kamen und viele sich das tägliche Pendeln nach Lavant ersparen wollten, wurde direkt am Golfplatz das erste ‚Dolomitengolf Hotel‘ mit anfangs 56 Zimmern errichtet und im Mai 2003 in Betrieb genommen. Nachdem der Golfplatz 2006 auf 27 Loch erweitert wurde, wurde auch das Hotel vergrößert und um einen großzügigen Wellnessbereich mit Hallenbad bereichert.

Philosophie setzt auf familiäre Einheiten

Es folgte dann 2012 die Eröffnung des ‚Dolomitengolf Suites‘. Dabei handelt es sich um eine völlig eigenständige Hotelanlage, die wie das knapp einen Kilometer entfernte ‚Dolomitengolf Hotel & Spa‘ mit eigener Küche, Hallenbad und Pool im Freien, Wellness- und Fitnessräumen etc. ausgestattet ist. Man hat sich natürlich darüber gewundert, dass wir nicht einfach das bestehende Hotel vergrößert haben. Das hätte aber nicht zur ‚Hamacher-Privathotels‘-Philosophie gepasst, die auf überschaubare, familiäre Einheiten setzt. Schließlich wollen wir Stammgäste gewinnen.

Großzügige Gästezimmer und Suiten im Landhausstil gibt es auch im „Dolomitengolf Hotel & Spa“, das mit dem Golfplatz „mitgewachsen“ ist.
Großzügige Gästezimmer und Suiten im Landhausstil gibt es auch im „Dolomitengolf Hotel & Spa“, das mit dem Golfplatz „mitgewachsen“ ist.
© Hamacher Hotels&Resorts

Abgesehen von der Hardware spielen dafür die Mitarbeiter eine entscheidende Rolle. „Es ist gelungen, in allen unseren Häusern einen beachtlichen Stammpersonal-Stock aufzubauen“, erklärt Peter Wibmer, der selbst auch schon seit einem Vierteljahrhundert für die Familie Hamacher tätig ist. „Das derzeit erweiterte ‚Dolomitengolf Suites‘ wird künftig auch im Winter geöffnet. Damit erreichen wir auch eine bessere Bindung der Mitarbeiter als bei einem Einsaisonen-Betrieb“.

Magnet für die vorwiegend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz anreisenden Gäste ist natürlich der zunächst auf 27 und seit 2017 auf 36 Loch erweiterte und damit größte Golfplatz Tirols in einer unvergleichlichen Lage am Fuß der Lienzer Dolomiten. Allein 18 der 240 Mitarbeiter der drei Osttiroler Hamacher-Hotels sorgen dafür, dass die Golfer auf dem mehr als 100 Hektar großen Gelände immer perfekte Bedingungen vorfinden.

„Jeder Schlag mit Echo“ – angesichts der nahen Felswände der Lienzer Dolomiten ist dieses Motto der 36-Loch-Meisterschaftsanlage kein leeres Versprechen.
„Jeder Schlag mit Echo“ – angesichts der nahen Felswände der Lienzer Dolomiten ist dieses Motto der 36-Loch-Meisterschaftsanlage kein leeres Versprechen.
© Hamacher Hotels&Resorts

„Die Pflege eines Golfplatzes ist eine eigene Wissenschaft – unsere Greenkeeper sind darin absolute Profis. Angefangen wird um 5 Uhr früh; bis 8 Uhr sind drei der 4 9-Loch-Parcours fertig. Frühaufsteher können am vierten Parcours starten, der dann ab 8 Uhr auch wieder fitgemacht wird. Dabei wird ganz besonders auf den sorgsamen Umgang mit der Natur geachtet. Vor dem seinerzeitigen Bau des Golfplatzes wurden auf den dortigen Äckern und Wiesen 36 Vogelarten gezählt. Bei der letzten Erhebung anlässlich der Umweltverträglichkeitsprüfung die Erweiterung der Anlage waren es mit 112 Arten fast dreimal so viele, die sich hier ganz offensichtlich wohlfühlen“, erklärt Peter Wibmer.

Optimale Lern- und Trainingsbedingungen

Auch beim Hotel im Defereggental hat sich viel getan. „Wir haben dort 2015 den ‚Defereggental Golf Park‘ – eine 9-Loch-Par 3-Anlage – errichtet. Es gab anfangs Skepsis, ob in einem Hochgebirgstal auf 1.350m Seehöhe eine solche Investition gerechtfertigt sei. Inzwischen hat es sich bestätigt, dass von diesem Platz das ganze Tal profitiert, da das Sommer-Angebot entscheidend verbessert werden konnte.

Haupt-Zielgruppe sind Personen, die das Golfen erlernen und die Platzreife erlangen wollen – dazu braucht es keinen größeren Platz. Unsere Golfakademie sorgt für die optimalen Lern- und Trainingsbedingungen und bietet auch Fortgeschrittenenkurse an. Es kommen nämlich auch die geübten Golfer immer wieder dorthin zurück, wo sie den Sport erlernt haben“, so Wibmer.

Das Hotel Defereggental hat aber noch ein Highlight aufzuweisen: Eine Flotte hoteleigener Porsche Carrera-Cabrios, mit denen man die Panoramastraßen der Südalpen erkunden kann. „Ich war selbst überrascht, wie gut dieses Angebot von Anfang an angenommen wurde. Es geht uns natürlich um eine gute Sommer-Auslastung des Hotels, weshalb es diesen besonderen Fahrspaß nur als Arrangement in Verbindung mit 4 oder 7 Nächtigungen gibt.“

Mit Mut und Weitsicht hat Werner Hamacher (r.) in den letzten 20 Jahren Osttirol vom „Nachzügler“ zur Top-Destination für Freunde des Golfsports entwickelt. Mit Peter Wibmer steht ihm ein erfahrener Touristiker als Geschäftsführer aller drei Hotels zur Seite.
Mit Mut und Weitsicht hat Werner Hamacher (r.) in den letzten 20 Jahren Osttirol vom „Nachzügler“ zur Top-Destination für Freunde des Golfsports entwickelt. Mit Peter Wibmer steht ihm ein erfahrener Touristiker als Geschäftsführer aller drei Hotels zur Seite.
© Hamacher Hotels&Resorts

In der operativen Führung ihrer drei Hotels in Osttirol lässt die Familie Hamacher ihrem Geschäftsführer und seinem Team freie Hand. Strategisches Management und Marketing erfolgen von Köln aus durch die Brüder Alexander und Peter Hamacher; Seniorchef Werner Hamacher kümmert sich vor allem um die laufenden Bauprojekte an den drei Osttiroler Standorten und jenem auf Mallorca, wo 2018 aus dem sorgfältig restaurierten Landsitz „Carrosa“ weit abseits der Tourismus-Hotspots ein Luxushotel – umgeben von gleich vier Golfplätzen – entstand.

„So gibt es für die Gäste, denen ‚Hamacher‘ ein Begriff und Garant für höchste Qualität ist, zu allen Jahreszeiten das passende Angebot“, betont Peter Wibmer, der auch davon überzeugt ist, dass Osttirol mit seinem ‚sanften Qualitätstourismus‘ den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Weitere Informationen:
www.dolomitengolf-resort.com
www.hamacher-hotels.com