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Meisterhafte Leistungen unter Prüfungsdruck

Unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen finden am WIFI Tirol laufend Meisterprüfungen statt. Metalltechniker und Prüfling Peter Hausberger möchte nach der erfolgreich abgelegten Prüfung zur Spitze seiner Branche gehören.
© Victor Malyshev

Die Meisterprüfung bringt Fachkräfte voran und verlangt diesen bei der Absolvierung einiges ab. Aktuell finden wieder zahlreiche Prüfungen am WIFI statt.

Bildhauer, Kontaktlinsenoptiker, Mechatroniker, Metalltechniker, Rauchfangkehrer, Tischler – das Feld der aktuell am WIFI Tirol stattfindenen Meisterprüfungen ist groß, die Freude der Absolventen noch größer. Mit dem Bestehen dieser Prüfung nehmen frischgebackene Meister einen anderen Stellenwert in der Gesellschaft ein. Das ist ihnen bewusst und fließt in ihr tägliches Arbeitsleben mit ein. „Sie können auf ihre Leistung stolz sein. Und auf sich selbst sowie auf ihr persönliches Umfeld, das ihnen gerade auch in diesen schwierigen Zeiten den nötigen Rückhalt gibt, um diese herausfordernde Aufgabe im wahrsten Sinne des Wortes zu meistern“, betont Franz Jirka, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk.

„Dieser mutige Schritt, die bestandene Prüfung, ist der krönende Abschluss einer jeden handwerklichen Ausbildung. Die neuen Meister sorgen dafür, dass das Tiroler Handwerk eine Zukunft hat“, so Jirka. Die Absolventen stellen Ausdauer, Können und das berufliche Wissen vor einer strengen und objektiven Prüfungskommission unter Beweis. Mit dem Abschluss heben sie das Gelernte auf ein neues Niveau, das sich unter dem treffenden Titel ,Meister‘ zusammenfassen lässt

Meisterprüfung verlangt Teilnehmern einiges ab

Dass die praktische Meisterprüfung sehr anspruchsvoll ist und den Teilnehmern einiges abverlangt, bestätigt auch Prüfling Peter Hausberger: „Ich muss mein ganzes fachliches Know-how und all meine Fertigkeiten, die ich mir in meiner langjährigen Tätigkeit als Metalltechniker angeeignet habe, ad hoc abrufen. Unter zeitlichem Druck ist es schwer, dauerhaft eine exakte Arbeitsweise abzuliefern“, erklärt Hausberger und ergänzt: „Als Metalltechniker ist es mir wichtig, den höchsten Ausbildungsstand zu erreichen, um künftig zur Spitze meiner Branche zu gehören. Das Handwerk hat auch weiterhin sehr viel Potenzial für unsere Gesellschaft und speziell eine Lehre ist der perfekte Einstieg ins Berufsleben.“

An der Spitze der Branche hat ein Begriff eine besondere Bedeutung: Qualität. Meisterliche Betriebe orientieren sich an diesem Maßstab und achten schon bei der Auswahl ihrer benötigten Arbeitsstoffe auf kurze Wege und verarbeiten, soweit möglich, heimische Rohstoffe. Damit hat Qualitäts-Handwerk auch mit Nachhaltigkeit zu tun. Spartenobmann Jirka weiß: „Die von unseren heimischen Meister-Handwerkern gelieferte Qualität ist die Voraussetzung, um zufriedene Kunden mit der erbrachten Leistung zu überzeugen. Vielen Konsumenten ist gerade in der Corona-Krise bewusst geworden, wie wichtig das Bekenntnis ,Ja zu Tirol‘ ist. Das uneingeschränkte ,Ja‘ fällt dann leicht, wenn die Kunden genau wissen, dass es einfach ,passt‘, wenn sie einen Tiroler Meister beauftragen.“

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