TFBS-Direktor Martin Gremer (r.) und LIM Helmut Brenner (l.) zeigen sich beeindruckt von den Klemmwägen, die die 2. Klasse „elevel 2.0“ geplant und gebaut hat.
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elevel 2.0-Berufsschüler bauen Klemmwägen

TFBS-Direktor Martin Gremer (r.) und LIM Helmut Brenner (l.) zeigen sich beeindruckt von den Klemmwägen, die die 2. Klasse „elevel 2.0“ geplant und gebaut hat.
© WK Tirol/Die Fotografen

Die Landesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker unterstützt die praxisnahe Ausbildung „elevel 2.0“ an der Fachberufsschule.

Das Ausbildungsmodell „elevel 2.0“ ist die Antwort der Tiroler Elektrotechniker auf den herrschenden Fachkräftemangel und für viele junge Menschen, die womöglich mit 14 Jahren den für sie falschen Ausbildungsweg gewählt haben, die perfekte Chance auf einen Neuanfang. Durch die Kombination der praktischen Ausbildung im Betrieb mit einem speziellen Berufsschulunterricht in eigenen Klassen und mit eigenem Lehrplan, wird die Ausbildungszeit für Um- und Aufsteiger erheblich verkürzt. Statt vier Jahre dauert sie so nur zweieinhalb bzw. drei Jahre.

Die hohe Qualität und Praxisnähe dieses Ausbildungsmodells stellten die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse „elevel 2.0“ der Tiroler Fachberufsschule für Elektrotechnik, Kommunikation und Elektronik am Innsbrucker Lohbachufer kürzlich mit einem besonderen Projekt unter Beweis. Im Rahmen ihres Unterrichts haben sie gemeinsam mit ihren Fachlehrern Peter Tanzer und Christoph Wachter zehn sogenannte Klemmwägen geplant und zusammengebaut. Diese simulieren verschiedenste Verkabelungen eines Wohnhauses und ermöglichen es Klemm- und Messübungen auf unkomplizierte Art und Weise durchzuführen.

elevel 2.0-Ausbildung ist Modell der Zukunft

„Mit diesen Klemmwägen können wir die herkömmlichen Klemmwände, die viel umständlicher zu handhaben sind, ersetzen. Sie werden künftig allen unseren Klassen als Übungsplattform für diverse Schaltungen zur Verfügung stehen. Das macht sowohl den Lehrern als auch den Schülerinnen und Schülern das Leben wesentlich einfacher“, freut sich TFBS-Direktor Martin Gremer und dankt dem Projektteam für die hervorragende Arbeit.

Unterstützt wurde das Projekt auch von der Landesinnung der Tiroler Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker. In Kooperation mit den Firmen Fiegl & Spielberger, Elektro Müller, Silblik, Hausberger Elektrotechnik, EAE Stöckl, Stihl, Schäcke und der IKB, hat sie unter anderem das notwendige Material zur Verfügung gestellt. Landesinnungsmeister Helmut Brenner dazu: „Die elevel 2.0-Ausbildung ist ein Modell der Zukunft, das wir weiter forcieren wollen. Es ist schön zu sehen, wie viel Engagement und Know-how in diesen Klemmwägen steckt. Man kann dem gesamten Projektteam nur zu diesem beeindruckenden Ergebnis gratulieren.“

Die von der 2. Klasse „elevel 2.0“ realisierten Klemmwägen simulieren verschiedene Verkabelungsszenarien eines Wohnhauses. Somit können Klemm- und Messübungen praxisnah umgesetzt werden.
© WK Tirol/Die Fotografen