Valentinstag: Handel hofft auf Umsätze
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Valentinstag: Handel hofft auf Umsätze

Valentinstag: Handel hofft auf Umsätze
© stanislav_uvarov/stock.adobe.com

Für den Handel ist der Valentinstag ein wichtiger Tag. Mehr als Dreiviertel der Tirolerinnen und Tiroler wollen Geschenke kaufen und dafür im Schnitt 45 Euro ausgeben.

Am kommenden Sonntag, dem 14. Februar, ist Valentinstag. In vielen Ländern der Welt wird dieser als Tag der Liebe bzw. der Liebenden gefeiert. Auch viele Tirolerinnen und Tiroler nutzen diesen Anlass, um Danke zu sagen und ihren Liebsten mit dem ein oder anderen Präsent ihre Zuneigung zu zeigen. „Deshalb ist der Valentinstag auch für den stationären Einzelhandel ein wichtiger Tag, der gerade jetzt zur Wiederöffnung nach dem dritten Lockdown mehr als willkommen ist“, so Dieter Unterberger, Obmann der Sparte Handel in der Tiroler Wirtschaftskammer.

Einer aktuellen Erhebung der KMU Forschung Austria zufolge ist der Wunsch, die Partnerin oder den Partner zu beschenken, durch Corona, Homeoffice und Co. im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen: Heuer wollen 78 Prozent der Männer und 77 Prozent der Frauen Valentinsgeschenke kaufen. Im Schnitt geben die Schenkenden dafür 45 Euro aus, womit sich die Gesamtausgaben auf ca. 17 Millionen Euro belaufen werden.

Spartenobmann Dieter Unterberger
Handelsobmann Dieter Unterberger

Das beliebteste Geschenk sind Blumen/Pflanzen (48 %). Unweit dahinter liegen Süßigkeiten/Schokoladen/Pralinen (47 %). Einige (19 %) nehmen den Valentinstag zudem als Anlass, um ihre Liebsten mit einem Gutschein für eine gemeinsame Aktivität (Restaurantbesuch, Urlaub, Kino, Theater,…) zu beschenken. Viele Aktivitäten werden dieses Jahr allerdings wohl in anderer Form oder erst verspätet stattfinden können. Die Top 5 der beliebtesten Geschenke zum Valentinstag werden schließlich von Parfum/Kosmetika (11 %) sowie Schmuck/Uhren (11 %) komplettiert.

Dass der stationäre Einzelhandel seit Montag wieder geöffnet hat, kommt für viele Geschenkekäufer gerade rechtzeitig. Laut KMU Forschung Austria planen sieben von zehn Tirolerinnen und Tirolern, ihre Geschenke vor Ort im Geschäft zu besorgen. „Zum Zeitpunkt der Umfrage war noch nicht klar, ob die Wiederöffnung vor dem 14. Februar überhaupt möglich ist. Deshalb glaube ich, dass der Anteil jener, die ihre Präsente nun tatsächlich im stationären Handel kaufen, deutlich über den erhobenen 70 Prozent liegen wird“, meint Unterberger dazu.

Handel zieht positive Bilanz

Diese Einschätzung stützt sich nicht zuletzt auf den Eindrücken aus den beiden ersten Einkaufstagen nach dem Lockdown. „Vor allem Händler in den Ballungsräumen berichten, dass das Geschäft zufriedenstellend bis gut angelaufen ist. Es ist zu spüren, dass viele Tirolerinnen und Tiroler sich freuen, endlich wieder in ihren Lieblingsgeschäften einkaufen zu können. Und erfreulicherweise tun sie das überaus disziplinert. Die Vorschriften wurden überall eingehalten – sowohl was den Abstand, als das Tragen von FFP2-Masken betrifft“, zieht der Spartenobmann abschließend eine erste durchaus positive Bilanz über die Wiederöffnung.

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