Eine digitale Speisekarte.
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TapGet bringt Innovation ins Gastgewerbe

Bequem kann vom Tisch direkt über das Handy bestellt werden. TapGet hat eine Plattform für digitale Speisekarten ohne Wartezeiten entwickelt.
© TapGet

TapGet ist eine offene Plattform für digitale Speisekarten und OnSpot Bestellungen ohne Wartezeiten. Ein Innsbrucker Start-up macht das jetzt möglich.

An einem Tisch im Restaurant sitzen, das Smartphone zücken, den Code scannen – drei Sekunden später ist die Essensbestellung bereits draußen. Was so einfach klingt, hat ein junges Tiroler Unternehmen jetzt umgesetzt. TapGet (übersetzt aus tap für antippen und get für bekommen) hat eine offene Plattform für digitale Speisekarten ohne Wartezeiten entwickelt. So kann ein Gast im Restaurant mit seinem Handy direkt vom Tisch bestellen.

Das Servicepersonal und die Küche bekommen somit die Bestellung inklusive Tischnummer in Sekundenschnelle digital zugestellt. Die Idee dazu kam aus der Praxis: „Wenn man in gewissen Lokalen an der Bar steht und auf ein kühles Bier wartet, hat man viel Zeit zum Nachdenken“, erzählt Krste Mlinar von TapGet lachend. „Geboren wurde die Idee bereits 2009 in einem Innsbrucker Lokal. Die Hürde, diese Idee auch in die Tat umzusetzen dauerte fast zehn Jahre. Bis wir uns schließlich dazu entschlossen haben ein Start-up zu gründen.“

Drei Männer haben eine Onlinekonferenz.
Das Team von TapGet: Daniel Peer (links oben), Krste Mlinar (rechts oben) und Markus Plangg hatten die Idee zur digitalen Speisekarte.
© TapGet

Individuelle Speisekarte

Das Kernteam rund um TapGet besteht aus drei Mitarbeitern und hat ihren Firmensitz in Innsbruck. Daniel Peer kümmert sich hauptsächlich um den Vertrieb und die PR, Markus Plangg ist für die Cloud-Infrastruktur und die App-Entwicklung verantwortlich und Krste Mlinar kümmert sich um die Organisation und die Koordination bei TagGet. In dieser App-freien Form ist TapGet einer der ersten Anbieter in Österreich und somit einzigartig.

Durch die Digitalisierung der Speisekarte und die Anbindung an ein OnSpot Bestellsystem ergeben sich unzählige neue Möglichkeiten für Lokalbesucher und Gastronomie: „Lokalbesucher haben künftig die Möglichkeit, die Speisekarte individuell an ihre Ernährungsweise anzupassen. So können zum Beispiel Speisen, die bestimmte Allergene enthalten oder nicht vegan sind, grundsätzlich schon ausgeblendet werden. Gäste können sich das Angebot auch in ihrer eigenen Sprache und Währung anzeigen lassen“, erklärt Peer und fügt hinzu: „Das Personal wird dadurch entlastet und es bleibt mehr Zeit für Beratung und Service für jene Gäste, die dies explizit wünschen. Besucher haben mit TapGet auch die Möglichket, einfach nur das Servicepersonal an den Tisch zu bitten und ihre Bestellung, wie gewohnt, direkt aufzugeben. Die Möglichkeiten der Nutzung sind vielfältig und individuell anpassbar.“

Eine digitale Speisekarte.
Bequem kann vom Tisch direkt über das Handy bestellt werden. TapGet hat eine Plattform für digitale Speisekarten ohne Wartezeiten entwickelt.
© TapGet

Sofort startklar

TapGet soll der Gastronomie helfen, sich an neue Gegebenheiten anzupassen und mittels Digitalisierung einen wichtigen Schritt in die Zukunft zu gehen. So wurde die Einrichtung einer TapGet-Location so simpel als möglich gehalten: „Freiheit liegt uns sehr am Herzen. Jedes Restaurant kann TapGet ganz einfach parallel zu bestehenden Kassen und konventionellen Speisekarten anbieten. Die Location registriert sich bei uns am Portal und legt ihre Speisekarten und Tischnummern an. Die QR-Codes werden gedruckt und an den Tischen angebracht. Ab sofort können dann Bestellungen mittels TapGet entgegengenommen werden, per Smartphone, Tablet oder Laptop.“.

Weitere Projekte

TapGet ist bereits in ein paar Innsbrucker Lokalen im Einsatz, als auch in Oberösterreich. Voranmeldungen stehen schon an und so arbeitet TapGet daran, das Service stetig zu verbessern und neue Ideen umzusetzen: „Mit dem IT-Kolleg in Imst setzen wir gerade zwei neue Entwicklungsprojekte um. Einmal geht es um ein Pup-Quiz-Spiel für TapGet und einmal um ein Jukebox-Service, das auch per Handyantippen verwendet werden kann. Es bleibt auf jeden Fall spannend und wir freuen uns schon“, so Daniel Peer abschließend.

Weitere Informationen: www.tapget.com