Alt-Obmann Martin Hirner, Bezirksobmann Manfred Hautz, WK-Präsident Christoph Walser und Bezirksstellenleiter Peter Wachter (v.l.).
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Bezirksobmann Manfred Hautz präsentiert Ziele

Alt-Obmann Martin Hirner, Bezirksobmann Manfred Hautz, WK-Präsident Christoph Walser und Bezirksstellenleiter Peter Wachter (v.l.).
© Eberharter

Zusammen mit WK-Präsident Christoph Walser und Altobmann Martin Hirner lud der neue WK-Obmann Manfred Hautz zu seiner Auftaktpressekonferenz. Hauptthema war die Bewältigung der Coronakrise.

Bei seiner Auftaktpressekonferenz forderte Manfred Hautz, dass bei den Förderstellen mehr Personal angestellt werde, denn bis dato habe es zum Beispiel noch keine Auszahlungen nach dem Epidemiegesetz gegeben und auch andere Förderung treffen nur äußerst schleppend bei den Unternehmern ein, da die Abwicklung extrem lange dauere. Einig sind sich Hautz und WK-Präsident Christoph Walser auch darüber, dass die Blockabfertigung im Transitverkehr ein falsches Signal an Bayern sind. Zudem haben all diese Maßnahmen die eigene Wirtschaft am ärgsten getroffen. In Zeiten wie diesen sollten die beiden Regionen verstärkt jene Kontakte und Netzwerke nützen, die in den vergangenen Jahren aufgebaut wurden und erfolgreich waren. Diese Beziehungen zu erneuern und zu festigen sei ein großes Ziel seiner Obmannschaft, so Manfred Hautz.

Mit einem großen Problem kämpfe der Tourismus bei der Wiedereinstellung der Saisoniers. Nach geltender Rechtslage müssen die Betriebe die Mitarbeiter einen Monat beschäftigen, bevor sie die Kurzarbeitsregelung nützen können. Die Betriebe haben aber derzeit geschlossen und deshalb sei das finanziell nicht möglich. Erfolgt jedoch keine Wiedereinstellung, dann wandern diese Fachkräfte in andere Branchen ab und das Aufsperren nach dem Lockdown werde immer schwieriger, betont der neue Obmann.

Hautz stellt sich der herausfordernden Zeit

Präsident Walser und Obmann Hautz machten auch auf ein Serviceangebot der Wirtschaftskammer aufmerksam. Betriebe die durch die Coronakrise in finanzielle Schieflage geraten, können sich bei der Wirtschaftskammer melden und bekommen erste Unterstützung. Die Experten beraten, wie die Situation positiv verändert werden kann. Man erhält eine objektive Einschätzung der Sachlage und Empfehlungen für Lösungen.

Hautz und Walser bedankten sich auch bei Martin Hirner, der zwei Perioden lang als Kammerobmann tätig war. Dieser betonte, dass in dieser Zeit privat vieles zu kurz gekommen sei und ihm deshalb in Zukunft keineswegs langweilig werde. Hirner verwies auf die gute Sozialpartnerschaft im Bezirk und dass dadurch viele Probleme von Unternehmern geregelt werden konnten, bevor Gerichte eingeschaltet werden mussten. Hautz erklärte, dass er in dieser herausfordernden Zeit alles tun werde, um zu verhindern, dass Unternehmen in die Insolvenz schlittern.

Mehr Informationen: WK Bezirksstelle Kufstein

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