In Alaska sind Fischzuchten verboten und es gelten geregelte Fangzeiten. Dadurch schafft es der Staat die Biodiversität im Meer zu erhalten.
In Alaska sind Fischzuchten verboten und es gelten geregelte Fangzeiten. Dadurch schafft es der Staat die Biodiversität im Meer zu erhalten.
Alles Unternehmen

Tirolerinnen bringen Meer-Genuss auf heimische Teller

In Alaska sind Fischzuchten verboten und es gelten geregelte Fangzeiten. Dadurch schafft es der Staat die Biodiversität im Meer zu erhalten.
© Alaska Wild Salmon & Seafood

Ob als originelles Weihnachtsgeschenk oder für ein Dinner mit Freunden – Ein Tiroler Unternehmen liefert mit Wildlachs aus Alaska ist in jedem Fall eine besondere Delikatesse.

Alles begann vor über 30 Jahren mit organisierten Angelreisen nach Alaska. Den selbstgefangenen Wildlachs brachten die Abenteurer mit nach Tirol, wo sie schon freudig erwartet wurden.  Der Fisch schmeckte, die Nachfrage stieg und Sammelbestellungen gingen bei Reinhold Schrettl ein. Folglich hat er 1996 Alaska Wild Salmon & Seafood gegründet, um Räucherlachs aus einer Räucherei in Anchorage für seine Kunden zu importieren und zum Weihnachtsfest an Feinschmecker liefern zu können. „Mein Vater hatte in der Anfangszeit immer kofferweise Lachs aus Alaska mit nach Österreich genommen“, erinnert sich Claudia Schrettl über den Beginn des Fischimports.

Durch Mundpropaganda wuchs der Kundenstock stetig, und so wurde auch die Produktpalette erweitert.  Heute führen die drei Lachs-Botschafterinnen Edith und Claudia Schrettl mit Gabriele Adelsberger das kleine Familienunternehmen. „Ich bin mit dem Fischfang aufgewachsen, er wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt“, fasst Claudia Schrettl die Familienhistorie zusammen. Den Kontakt in Alaska pflegt ihre Schwester Carmen Schrettl, die auch das Reisebüro „Alaska Fisherman Club“ ihres Vaters vor Ort heute weiterführt.

Biodiversität vor Ort erhalten

Die Fischprodukte von Alaska Wild Salmon stammen aus Wildfängen in den pazifischen Küstengewässern rund um Alaska. Durch das Verbot von Lachszuchten sowie durch geregelte Fangzeiten und genaue Fangquoten gelingt es dem Staat, den Bestand von Fischarten und Krustentieren zu sichern und die Biodiversität im Meer zu erhalten. Entgegen den meisten Lachsen aus Zuchten, befindet sich kaum Fett in seinen Muskeltaschen. Der Lachs ist kräftig, und sein Fleisch hat eine satte lachsrote Farbe. Die persönliche Qualitätskontrolle ist garantiert: „Wir nehmen jede Lieferung genau unter die Lupe, denn wir wollen unsere Kunden nur mit einwandfreier Ware versorgen“, betont Gabriele Adelsberger.

Kleine Auswahl mit hoher Qualität

Das Produktangebot umfasst verschiedene Lachs-produkte, Heilbutt, Kohlenfisch, Königskrabbenbeine, Jakobsmuscheln und Garnelen – alles aus Wildfang aus Alaska. Doch Fisch ist nicht gleich Fisch: Wildlachs unterscheidet sich vom herkömmlichen Zuchtlachs sowohl visuell als auch geschmacklich. Besonders auffallend sind dabei die intensive Farbe und die feste Konsistenz. Die Zubereitung kann ganz individuell erfolgen, Rezeptideen gibt’s ergänzend mitgeschickt. „Der Lachs schmeckt an sich schon einzigartig, da braucht es keinen großen Schnick- Schnack mehr. Ein qualitativ gleichwertiges Produkt zu finden, ist bei uns sehr schwierig, um nicht zu sagen fast unmöglich“, verrät Adelsberger.

Klasse statt Masse

Die Lachs-Botschafterinnen haben eine große Mission. Lachs sei in der Vergangenheit zum Massenprodukt geworden – vom Lachsbrötchen am Morgen über das Sushi in der Mittagspause, bis hin zum edlen Filet am Feierabend – Lachs ist allzeit präsent. Eine Entwicklung, die schwere Folgen für Flora sowie Fauna mit sich bringt. „Wir müssen weg vom Massenprodukt und wieder hin zur kostbaren Delikatesse, die man sich leisten kann und auch will“, sind sich die Lachs-Botschafterinnen einig.

Claudia Schrettl und Gabriele Adelsberger sind zwei Vollblutunternehmerinnen, die neben der Geschäftsführung der Unternehmensberatung „Die Beraterinnen“, gemeinsam mit Edith Schrettl Alaska Wild Salmon in die Zukunft führen. Ein Wunsch ist es, den Kundenstock Schritt für Schritt zu erweitern und vermehrt auch jüngere Gourmets anzusprechen. „Wir wollen organisch wachsen, dabei aber überschaubar bleiben, um die Qualität und den Service weiterhin gewährleisten zu können“, versichert Schrettl. Klein, aber fein – eine Philosophie, die von Alaska Wild Salmon & Seafood gelebt wird.

»Weitere Informationen: Alaska Wild Salmon & Seafood

Die Unternehmerinnen Gabriele Adelsberger und Claudia Schrettl überprüfen persönlich jede Lieferung.
Die Unternehmerinnen Gabriele Adelsberger und Claudia Schrettl überprüfen persönlich jede Lieferung.
© Alaska Wild Salmon & Seafood

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