Kurze Transportwege stehen für Nachhaltigkeit

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Ja zu Tirol - Transport
© WK Tirol

Hinter der Kampagne „Ja zu Tirol“ steckt auch der Gedanke Transport umweltfreundlich zu gestalten und Waren, Güter und Menschen möglichst nachhaltig von A nach B zu bringen.

„Jede und jeder Einzelne kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, dass regionale Wirtschaftskreisläufe funktionieren und Arbeitsplätze gesichert werden“, erklärt WK-Präsident Christoph Walser. Es sind die die lokalen Betriebe, die einen wesentlichen Beitrag zum sozialen und gesellschaftlichen Leben in den Dörfern und Städten leisten. Das Sponsoring für die Dressen des örtlichen Fußballvereins, die Finanzspritze für den Kindergarten im Dorf, der Zuschuss für den Theaterverein – das kommt von den Tiroler Händlern, den Regionalbanken, den Handwerksbetrieben im Ort und nicht von internationalen Online-Plattformen. Genau diese Betriebe sind es auch, die mit Beratung, Betreuung und Service den entscheidenden Mehrwert liefern.

Die Kampagne zeigt die enge Verflechtung von Tiroler Betrieben und Arbeitsplätzen, von Steuerleistungen und Sozialsystem, von Lehrbetrieben und Zukunftschancen, von kurzen Wegen und Nachhaltigkeit auf – und trägt damit zur Bewusstseinsbildung bei.  „Ja zu Tirol“ ist eine wirksame Antwort auf die Herausforderungen der Corona-Krise. „Wenn die Tiroler Betriebe Rückendeckung ihrer Kundinnen und Kunden bekommen, wird es gelingen, diese schwierige Zeit zu übertauchen“, ist Christoph Walser überzeugt. Tiroler Firmen können die unter www.ja-zu.tirol angebotenen Möglichkeiten nutzen und selbst zum Botschafter von werden.

Umweltfreundlicher Transport

Hinter „Ja zu Tirol“ steckt auch der Gedanke, Waren, Güter und Menschen möglichst nachhaltig von A nach B zu bringen. Die neuen LKW-Flotten sind emissionsarm und spritsparend wie nie. Immer mehr Transportunternehmen setzen auf E-Mobilität und andere alternative Konzepte. Ständig wird an neuen Entwicklungen und Lösungen gearbeitet, um das Verkehrs- und Transportwesen umweltfreundlicher zu gestalten und den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Speditionen überzeugen mit einer intelligenten Routenplanung, so dass sie sich und der Umwelt unnötige Wege sparen. Die Nachhaltigkeitsbewegung hält auch den gesamten Sektor Transport und Verkehr in Bewegung. Wer im Land kauft, kann auf kurze Wege zählen.

Wer allerdings Ramsch aus Billiglohnländern ordert, nimmt nicht nur Einbußen bei der Qualität in Kauf, sondern verantwortet auch lange und ökologisch bedenkliche Lieferwege. Besonders die enorm hohe Zahl an Retouren bei Online-Bestellungen verursacht Verkehr, der sich vermeiden ließe. Warum nicht die passenden Winterstiefel beim örtlichen Schuhgeschäft kaufen, anstatt von drei online bestellten Paaren zwei wieder zurückzuschicken? Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, Nachhaltigkeit Realität werden zu lassen.

Weitere Informationen: Ja zu Tirol