Spatenstich beim Familienbetrieb Reku in Radfeld

Reku setzt auf Qualität durch Investitionen

Spatenstich beim Familienbetrieb Reku in Radfeld: Geschäftsführer Roland Rinnergschwentner mit Mitbesitzerin Petra Entner, WK-Bezirksstellenleiter Peter Wachter, WK-Bezirksobmann Manfred Hautz und Architekt Josef Rappl (v.l.).
© Eberharter

Mit einer Investition in die Infrastruktur, dem Vorantreiben der Digitalisierung und einer Erweiterung der Geschäftsfelder stärkt die Firma Reku in Radfeld seine Position am Markt.

Das Familienunternehmen Reku in Radfeld will ein neues Geschäftsfeld aufbauen. Dass sich Geschäftsführer Roland Rinner-gschwentner und Mitbesitzerin Petra Entner trotz der derzeitigen Covid-19-Situation für diese 8,5 Mio-Euro-Investition entscheiden, ist nicht nur der aktuellen Investitionsförderung zu verdanken.

Seit mehr als 30 Jahren ist der Unterländer Betrieb Reku in der Blechverarbeitung, der Baugruppenfertigung und dem spezialisierten Anlagenbau tätig. Jahrzehntelange Erfahrung, der Blick für das Wesentliche, äußerstes Qualitätsbewusstsein in der Fertigung und Handschlagqualität in geschäftlichen Beziehungen haben dem Mittelstandsunternehmen treue Kunden in ganz Europa gesichert.

Modernisierung und Digitalisierung

Nun geht es darum, rund um die bestehende Produktionshalle eine neue Produktionsfläche im Ausmaß von 3.000 Quadratmeter entstehen zu lassen. Ein Teil davon wird mit einer vollautomatischen Pulverbeschichtungsanlage ausgestattet. Bauteile bis zu einer Größe von 4 x 2 x 1,5 Meter können dort in allen gewünschten Farben beschichtet werden. In zwei Schichten hat die Anlage pro Tag eine Kapazität von 3.400 Quadratmeter Fläche.

Die Kosten allein für diese Anlage belaufen sich auf zwei Millionen Euro. Die restlichen 6,5 Mio Euro werden in die Modernisierung des Unternehmens investiert. Schon jetzt besteht ein überdurchschnittlich hoher Digitalisierungsgrad, doch GF Rinnergschwentner ist überzeugt, dass sich Investitionen in diesen Bereich bezahlt machen werden.

Reku hat Mut und Weitsicht

„Wir lassen uns nicht unterkriegen“, erklärte GF Roland Rinnergschwentner beim Spatenstich. Bereits vor zwei Jahren hat man mit der Planung des Erweiterungsbaus und der Modernisierung begonnen, ein fertiges Projekt sollte im Frühjahr begonnen werden, doch dann kam der erste Lockdown. „Mai und Juni waren für uns die schlimmsten Monate. Dank der Kurzarbeit konnten wir diese Zeit gut überstehen“, führt der Geschäftsführer aus. Dann wurde von der Regierung das Investitionskonzept frei gegeben und für Reku war klar, dass es nun an der Zeit sei, das fertige Konzept aus der Schublade zu holen. 14 Prozent beträgt die Investitionsprämie und drum herum gibt es für diverse Maßnahmen noch kleinere Förderungen im Bereich der Ökologisierung und Digitalisierung.

Manfred Hautz, der neue Obmann der WK Kufstein ist begeistert über den Mut und die Weitsicht dieser Unternehmensfamilien. Er ist überzeugt davon, dass es nach jeder Talfahrt wieder bergauf geht und die Firma Reku sich mit dieser Investition einen deutlichen Fortschritt für die Zukunft erarbeitet. Auch Direktor Friedrich Anrain von der Sparkasse Rattenberg weiß, dass man in der Krise stark wird. „Die ganz Schwachen werden wohl davon sterben, Reku stärkt sich für die Zukunft. Das gegenseitige Vertrauen wurde in langer Zusammenarbeit aufgebaut.“

Bild oben: Spatenstich beim Familienbetrieb Reku in Radfeld: Geschäftsführer Roland Rinnergschwentner mit Mitbesitzerin Petra Entner, WK-Bezirksstellenleiter Peter Wachter, WK-Bezirksobmann Manfred Hautz und Architekt Josef Rappl (v.l.)

»Weitere Informationen: Reku und Reku Color

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