Enregis – mit voller Klima-Kraft für den Alpenraum

Mit dem Zusammenschluss der Unternehmen WWET und Enregis bzw. der Gründung der Enregis Österreich GmbH hebt Winkler den Bereich der Quell- und Trinkwassersysteme sowie der Regenwasserbewirtschaftung auf eine neue Ebene.

Auch unter schwierigen Umständen, wie sie die COVID-19 Pandemie aktuell mit sich bringt, treffen Verantwortungsträger in Unternehmen Entscheidungen, mit denen Sie die Weichen für geschäftliche Entwicklungen stellen und dabei in deren Zukunft investieren. Der Antrieb dahinter kann neben dem wirtschaftlichen Erfolg vielfältig sein.

Auch andere wichtige Einflussfaktoren, die uns bereits vor der Pandemie bewegt haben, fließen in solche Entscheidungsprozesse mit ein, so zum Beispiel der Klimawandel bzw. der Schutz des Klimas. Ein Thema, bei dem aktuell z.B. auch das Innsbrucker Leuchtturmprojekt „Cool-INN“ von sich reden macht. Dabei geht es um den Test von Möglichkeiten zur Installation von „blauer Infrastruktur“, um den Auswirkungen des Klimawandels im urbanen Bereich positiv entgegen zu wirken. Konkret bedeutet es die Bewältigung der anfallenden Volumen bei Starkregenereignissen bzw. die Nutzung von Regenwasser um in Hitzeperioden innerstädtische Bewässerungs- und Kühlungseffekt, gerade im Bereich von Hitzeinseln, zu erzielen.

Starke Partnerschaft

Von diesen Gedanken getrieben ist auch der Tiroler Walter Winkler, mit seinem Unternehmen WWET seit langen Jahren als ausgewiesener Spezialist für den Bereich der Quell- und Trinkwassersysteme sowie der qualifizierte Entwässerungstechnik bekannt. In seinem besonderen Fokus stehen die Substitution von Trinkwasser bzw. die Erschließung von Trinkwasserquellen und die Instandsetzung älterer Quellfassungen. Dabei verbindet ihn bereits seit mehr als zehn Jahren eine gewachsene, starke Partnerschaft mit der Enregis GmbH, einer namhaftes Unternehmen in den Bereichen der Regenwasserbewirtschaftung, der grünen Infrastruktur sowie der Abwassertechnik.

Mit dem Zusammenschluss der Unternehmen bzw. der Gründung der Enregis Österreich GmbH hebt Winkler diese Kooperation aktuell auf eine neue Ebene, auch um das Thema Klimaschutz zukünftig noch ganzheitlicher anzugehen. Gemeinsam mit Geschäftsführungspartner Rene Eller, einem hochqualifizierten Experten im Bereich der Edelstahl-Verarbeitung sowie seinem langjährigen Partner, der Enregis GmbH, vertreten durch Andreas P. Amft, etabliert Winkler mit Unterstützung seines Teams seit Februar 2020 ein neues und vielversprechendes Unternehmen am Markt mit Sitz in Hall.

Enregis Österreich bündelt Know-how

In fast 1.000 m2 Hallenfläche und einem ebenso großen Außenbereich entstehen am dortigen Standort im Industriegebiet nicht nur technisch anspruchsvolle Tanks und Speicherbehälter für Quell- und Trinkwassersysteme, sondern z.B. auch zertifizierte Regenwasserbehandlungsanlagen, selbstverständlich streng nach Önorm oder auch anderen regionalen österreichischen Vorgaben. Letztere finden ihre Einsatzgebiete im Bau kommunaler und überregionaler Verkehrswege, Parkplätze, Flughäfen, Gleisanlagen oder auch in der Behandlung der Niederschlagabflüsse industriell genutzter Flächen.

Durch die Bündelung von Know-how und verschiedener Werkstoffkompetenzen werden hier jetzt innovative und mit High-Tec Komponenten ausgestattete Systemlösungen aus Kunststoff und/oder aus Edelstahl standardisiert oder projektspezifisch produziert. „Mit der exzellenten Verkehrsanbindung an das westösterreichische Autobahnnetz und der guten Verbindung über den Brenner nach Süd-Tirol und Nord-Italien haben wir uns ganz bewusst für die Vorzüge des Standortes Hall in Tirol mit seiner zentralen Lage in der alpenländischen Region Deutschland-Österreich-Schweiz-Italien „DACHI“ entschieden“ – so Amft.

Top ausgebildete Mitarbeiter am Standort

„Ein weiterer wichtiger Grund für die Ansiedelung in Tirol“, so Geschäftsführer Walter Winkler, „ist die Ressource Mensch. In dieser Region finden wir exzellent ausgebildete und gleichzeitig hochmotivierte Mitarbeiter. Einen Wehrmutstropfen gibt es aber dennoch“, wie Winkler betont: „die extrem hohen Grundstücks- und Immobilienpreise.“ Mit dem Schritt nach Tirol hat auch der Partner, die Enregis GmbH, eine wichtige strategische Entscheidung getroffen und ein neues Kapitel in der Geschichte der Enregis Unternehmensgruppe aufgeschlagen.

Denn neben der Einbindung der Edelstahlverarbeitung in das Gesamtportfolio des Unternehmens werden auch alle bereits etablierten Geschäftsbereiche und auch Unternehmen der Enregis Gruppe in Österreich positioniert bzw. ausgebaut. Dies betrifft neben dem bereits aufgeführten, klassischen Programm, auch Produkte aus den Bereichen der wassergebundenen Wegedecken, hochbelastbarer Rasentragschichten, Baum- / Pflanz- und Dachbegrünungssubstrate, Biofiltrationssubstrate für Schwimmteiche sowie Sport- und Tennisbodenbeläge. Des Weiteren ist ein breites Sortiment natürlicher, innovativer Lehmbaustoffe in den Prozess mit eingebunden. Alle Produkte und Systemlösungen werden ab sofort über die Enregis Österreich GmbH ihren Weg in den österreichischen Markt finden bzw. in Hall für die gesamte Alpenregion produziert.

„Das verbindende Element aller Produkte und Dienstleistungen sowie elementares Ziel der Enregis Gruppe ist dabei der Schutz und die Verbesserung des Klimas, vor allem in urbanen Lebensräumen.“ – so Amft. Nahezu das vollständige Produktportfolio kann der blauen Infrastruktur zugeordnet werden. Mit innovativen Lösungen für Klimaschutz-Projekte, wie z.B. „Cool-INN“. Das Beispiel der Enregis Österreich GmbH zeigt, dass es durchaus auch zu Zeiten schwieriger Rahmenbedingungen eine Aufbruchsstimmung in Tirol gibt, dass der Pandemie zu Trotz die Krise zum Entwickeln neuer Möglichkeiten genutzt werden kann.

»Weitere Informationen: Enregis GmbH

Enregis Österreich GmbH

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