Falginjochbahn: Ehrung außerordentlicher Verdienste

Im Rahmen eines Dankesgottesdienstes und einer feierlichen Segnung der Falginjochbahn wurden am Kaunertaler Gletscher drei „Vollblutseilbahner“ geehrt. Sie haben wesentlich zur Verwirklichung des Seilbahnprojektes beigetragen.

Am vergangenen Freitag, den 18. September, wurde am Kaunertaler Gletscher im Rahmen eines Dankesgottesdienstes die Falginjochbahn gesegnet. Seit bereits gut einem Jahr sorgt sie dafür, dass Gäste im 10-Minuten-Takt und einer Fahrzeit von nur 3,9 Minuten förmlich über den Gletscher schweben. Die Errichtung brachte nicht nur mehr Modernität, sondern auch eine erhebliche Komfortsteigerung und trägt zur Angebotserweiterung an barrierefreien Produkten im Gletscherskigebiet bei. „Die Investition brachte einen wichtigen Impuls für die gesamte Region“, ist Otmar Ladner, Bezirksstellenleiter der WK Landeck, überzeugt.

Ehre wem Ehre gebührt

Die Segnung war auch Anlass jene zu ehren, die in den letzten Jahrzehnten einen wesentlichen Beitrag zur Erschließung des Gletscherskigebietes und im Besonderen der Verwirklichung des Seilbahnprojektes „Falginjochbahn“ beigetragen haben. Das Ehrendiplom der Tiroler Wirtschaftskammer für außerordentliche unternehmerische Verdienste um die Tiroler Wirtschaft erhielten der langjährige Geschäftsführer der Kaunertaler Gletscherbahnen, KR Eugen Larcher sowie der Vordenker und Oberländer Seilbahnvisionär, Hans Rubatscher. Das goldene Mitarbeiterdiplom wurde an den langjährigen Betriebsleiter der Kaunertaler Gletscherbahnen, Lenz Sepp verliehen, der in 36 Jahren viele Höhen und Tiefen am Gletscher miterleben konnte.

Mit seiner herzlichen und mit netten Anekdoten gespickten Lobrede streute WK-Bezirksobmann, Michael Gitterle, gemeinsam mit den beiden „Neo-Geschäftsführern“, Beate Rubatscher-Larcher und Franz Wackernell, den Laureaten Rosen. „Es ist immer wieder eine Ehre, Auszeichnungen dieser Art vorzunehmen und Menschen für ihre Leistungen und Treue auszuzeichnen. Ihr unternehmerisches Geschick, ihr touristischer Weitblick und der unermüdliche Einsatz rund um den Kaunertaler Gletscher können nicht hoch genug geschätzt werden“, zollt Michael Gitterle den „Vollblutseilbahnern“ Respekt und Anerkennung.

Lobesworte per Videobotschaft

Natürlich ließen es sich auch Abg.z.NR, Franz Hörl, als Vertreter der Seilbahnen und Wirtschaftskammerpräsident, Christoph Walser, die aus terminlichen Gründen nicht persönlich teilnehmen konnten, nicht nehmen, ein paar persönliche Wort mittels Videobotschaft zu überbringen.

Seit 1980 ist der Kaunertaler Gletscher für den Skibetrieb geöffnet. Ende der 1980er-Jahre übernahmen die Kaunertaler Gletscherbahnen die Bergbahnen Fendels. Insgesamt betreibt das Unternehmen somit 13 Liftanlagen und drei Gastronomiebetriebe. Mit rund 70 Ganzjahresarbeitsplätzen sind die Kaunertaler Gletscherbahnen der größte Arbeitgeber der Region.

Bild oben: Vertreter der WK-Bezirksstelle Landeck überreichten die Auszeichnungen und gratulierten sehr herzlich zu den beeindruckenden Verdiensten rund um die Entwicklung des Kaunertaler Gletschers. WK-Bezirksstellenleiter Otmar Ladner mit den Laureaten Lenz Sepp, Eugen Larcher, Hans Rubatscher sowie WK-Bezirksobmann, Michael Gitterle (v.l.).

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