Innsbrucker Unternehmen trotzen der Krise

Die Coronavirus-Pandemie ist für viele Innsbrucker Klein- und Kleinst-Unternehmen eine große Herausforderung. Einige sehen zwar ein Licht am Ende des Tunnels, gleichzeitig besteht aber die Sorge vor einer zweiten Welle.

Kleine Familienbetriebe und Ein-Personen-Unternehmen profitieren von einem Trend zu regionalen Produkten und Dienstleistungen. Für das zweite Halbjahr hat sich der Ausblick etwas aufgehellt. Denn die Lage hat sich entspannt, Konsumentinnen und Konsumenten geben wieder mehr Geld aus und in den einzelnen Einkaufsstraßen ist erfreulicherweise wieder mehr los.

Es waren schwierige letzte Wochen für die Unternehmen in der Tiroler Landeshauptstadt. Innsbrucks Einkaufsstraßen haben in diesen herausfordernden Zeiten allerdings mit ihren Stärken gepunktet. Die Einkaufsstraßen verzaubern nämlich mit einem unvergleichlichen Flair. Es ist gerade auch die Wirtschaft, die mit ihrer Vielfalt an Angeboten eine Stadt lebendiger und attraktiver macht.

Unternehmen setzen auf Treue der Stammkunden

Die Museumstraße, benannt nach dem Tiroler Landesmuseum, hat sich dabei als stabiler Anker in einem turbulenten Umfeld erwiesen. Sie wird als Straße der Spezialisten und ebenso als Shoppingmeile bezeichnet. Die inhaber- und familiengeführten Unternehmen haben auf die Treue der Stammkunden und eine Dienstleistungsoffensive gesetzt. Der Branchenmix stimmt, die Cafés laden dazu ein, sich die Zeit zu nehmen, um das Flair der Stadt Innsbruck zu genießen. Die verschiedenen Ruheoasen in der Straße laden zusätzlich zum Verweilen ein.

Bild oben: Unternehmen in Innsbruck: Stefan Wanner (Bezirksstellenleiter WK-Tirol, Mitte) und Bernhard Vettorazzi (Innsbruck Marketing) überzeugten sich bei der Unternehmerin Carmen Stuefer (Cat's Saftladen) vom individuellen Angebot in der Straße.

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