Walser fordert Vorziehen der Grenzöffnungen

In der Corona-Krise braucht es jetzt einheitliche und nachvollziehbare Regelungen bei den Reisebestimmungen. Christoph Walser fordert ein Vorziehen der Grenzöffnung zu Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein auf den 3. Juni.

„Ab dem 3. Juni öffnet Italien die Grenze und in der Folge dürfen Deutsche Tirol als Korridor für die Durchfahrt nach Süden nutzen, aber nicht in Tirol Halt machen. Eine reine Durchfahrt ist von unseren Einreisebestimmungen ausgenommen. Das erzeugt eine skurrile Situation, die unbefriedigend ist“, erklärt WK-Präsident Christoph Walser. Mit dieser herrschenden Rechtslage können Deutsche zwar bereits ab dem 3. Juni nach Italien fahren, aber erst ab 15. Juni in Österreich Urlaub machen. Bei der Rückkehr aus einem EU-Land an ihren Hauptwohnsitz in Deutschland brauchen deutsche Staatsbürger seit letzter Woche auch keine Quarantäne mehr einzuhalten bzw. müssen auch keinen Covid-Test mehr vorlegen.

„Die Gesamtsituation ist verwirrend und benachteiligt unsere Tourismusbetriebe, ohne dass es dafür einen nachvollziehbaren Grund gibt. Bei uns sind die Infektionszahlen außerordentlich niedrig – und auch die Entwicklung in Deutschland ist stabil. Wir sollten uns daher von halbherzigen Lösungen verabschieden und Nägel mit Köpfen machen“, erklärt Walser. Die WK Tirol fordert daher ein Ende der Grenz-Verwirrungen und eine einheitliche Lösung für Österreich mit Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein ab dem 3. Juni.

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