Altstadtbaustelle: Rücksicht auf Interessen der Wirtschaft

Bezirksobmann Karl Ischia fordert Transparenz und Information bezüglich der Großbaustelle in der Innsbrucker Altstadt. Voreilige Entscheidungen bezüglich der Altstadtbaustelle schaden dem Wirtschaftsstandort.

Die im Raum stehende kurzfristige Vorverlegung der Baustelle in der Innsbrucker Altstadt verunsichert die ansässigen Unternehmer, welche mit der aktuellen Situation rund um die Corona-Maßnahmen ohnehin schon genug zu kämpfen haben. Vonseiten der WK-Bezirksstelle steht fest, dass ein vertretbarer Entschluss über die Altstadtbaustelle erst getroffen werden kann, wenn alle möglichen Vorgehensweisen und Argumente am Tisch liegen.

„Wir appellieren daher an die Stadt Innsbruck, den seit vielen Monaten laufenden Bürgerbeteiligungsprozess nicht kurzerhand zu ignorieren und voreilig eine Entscheidung zu fällen, deren Ausmaß noch nicht abschätzbar ist. Sowohl die Wirtschaftstreibenden als auch die Bewohner und Hausbesitzer der Altstadt müssen bei diesem großen Schritt eingebunden und vor allem transparent informiert werden. Deren Interessen müssen berücksichtigt und nicht negiert werden“, betont Bezirksobmann Karl Ischia, der von Beginn an die bestmögliche Einbindung aller betroffenen Betriebe eingefordert hat.

Altstadtbaustelle benötigt Transparenz

„Wenn jetzt trotz aller Abmachungen überstürzt im Alleingang entschieden wird, hat das mit Transparenz nichts mehr zu tun. Das können wir so nicht hinnehmen. Umfassende Informationen, um die Situation richtig einzuschätzen, und konstruktive Gespräche mit den Projektgruppen müssen weiterhin im Vordergrund stehen. Auch allfällige Begleitmaßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft in der Altstadt müssen rechtzeitig vorgestellt werden“, so Ischia.

„Sowohl die Wirtschaftstreibenden als auch die Bewohner und Hausbesitzer der Altstadt müssen bei der Großbaustelle eingebunden und vor allem transparent informiert werden.“ Foto: WK Tirol „Sowohl die Wirtschaftstreibenden als auch die Bewohner und Hausbesitzer der Altstadt müssen bei der Großbaustelle eingebunden und vor allem transparent informiert werden.“ Foto: WK Tirol

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