Betten Eberharter sorgt für guten Schlaf

Der Familienbetrieb Betten Eberharter im Zillertal wurde 1974 gegründet. Hoteliers und Privatkunden vertrauen seitdem auf die Produkte des regionalen Unternehmens, welches mittlerweile in zweiter Generation von Roman Eberharter geführt wird.

Wer erinnert sich noch? 1974 startete Anton Eberharter in der Waldbadgasse in Mayrhofen mit einem Einzelhandelsgeschäft samt Näherei für Textilwaren in die Selbstständigkeit. Doch schon nach kurzer Zeit erfolgte die Übersiedelung an den noch heute bestehenden Betriebsstandort Ramsau an der Talstraße. Bei einem Besuch vor Ort blickt sein Sohn und heutiger Geschäftsführer Roman Eberharter auf die Anfänge des Familienunternehmens zurück: „Bereits vor etwa 30 Jahren zeichnete sich ab, dass das herkömmliche Fachgeschäft mit dem üblichen Gesamtangebot von Teppichen über Stoffe und Gardinen bis hin zu Betten keine Chance mehr gegenüber großen Handelsketten hat. Mein Vater merkte jedoch bald, dass er mit der hauseigenen Produktion vorwiegend von Matratzen sehr flexibel agieren und kürzere Lieferzeiten einhalten kann. Es erfolgte daher nicht nur ein kontinuierlicher Produktionsausbau in verschiedenen Räumlichkeiten, sondern im Jahr 1991 auch der Durchbruch mit der eigenen Matratzenherstellung.“

Bis zu zwei Drittel der verkauften Waren kommen mittlerweile aus eigener Erzeugung. Vor Ort wird designt, produziert, gepolstert und genäht. Die Wertschöpfung bleibt im Tal und Nachhaltigkeit sowie Qualität können lückenlos garantiert werden. In den vergangenen Jahren wurden außerdem zwei neue Hallen in Zell am Ziller errichtet, in denen aktuell bis zu 50 Mitarbeiter an modernen Arbeitsplätzen in der Produktion beschäftigt sind. Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort. Die Erzeugung ins Ausland zu verlagern, käme nicht in Frage.

Teamorientiertes Arbeiten bei Eberharter

„In der Region für die Region lautet das Motto. Wir bieten familienfreundliche und flexible Teil- und Gleitzeitmodelle, welche auch vielen Quereinsteigern gute Chancen ermöglichen. Nur gemeinsam können wir erfolgreich sein, deshalb ist Wertschätzung im Umgang miteinander unser Erfolgsrezept.“ Aktuell sind im Unternehmen auch zwei Personen mit Beeinträchtigung beschäftigt: „Auf diese Erfahrung sind wir sehr stolz. Wir lernen gegenseitig viel voneinander und geben damit auch der Gesellschaft etwas zurück“, erzählt Roman Eberharter begeistert. Teamorientiertes Arbeiten steht in allen Belangen ganz oben auf der Tagesordnung, auch Vater Anton Eberharter ist nach wie vor im Hintergrund beratend tätig. „Ich habe meinen Papa als Unternehmer stets sehr bewundert und vor 20 Jahren bin ich dann selbst ins Bettengeschäft eingestiegen. Seitdem habe ich mir von sämtlichen Bereichen einen persönlichen Eindruck gemacht – vom Vertrieb über die Produktion bis hin zur Lieferung und Montage.“

Der Betrieb agiert als Komplettanbieter für die heimische Hotellerie und Hotelausstatter über die Grenzen Tirols hinaus, seit Kurzem wird auch der Privatbereich mit Designerbetten und Textilien bedient. „Wir haben ein exklusives Boxspringbetten-Sortiment, mit dem wir neue Märkte erobern und unsere Marke auch im Privatbereich etablieren möchten“, erklärt Eberharter. Da erholsamer Schlaf gerade in der heutigen Gesellschaft immer noch wichtiger wird, geht das Team von Betten Eberharter speziell auf seine Kunden ein und findet individuell passende Lösungen. Denn jeder Mensch hat andere Schlafgewohnheiten – harte oder weiche Unterlage, am Bauch oder am Rücken, nicht zu vergessen das Wechselspiel zwischen Matratze und Kopfpolster. Eine gute Matratze ist individuell angepasst und stützt den Schläfer. Hochwertige Materialien geben den Betten einen erstklassigen Charakter und durch eigens angefertigte Designs sind die Betten natürlich nicht nur bequem, sondern auch fürs Auge. „Kundenwünsche sind unser Ansporn, weiterhin Neues zu kreieren. Zudem sind wir weltoffen für neue Produkte und Trends. Zahlreiche Besuche auf Messen helfen uns, frühzeitig Weichen für künftige Projekte zu stellen.“

Bild oben: Seit 2018 ist Roman Eberharter (l.) Geschäftsführer der Betten Eberharter GmbH. Seinen Vater Anton Eberharter hat er stets bewundert, deshalb ist er nach wie vor sein wichtigster Berater.

»Weitere Informationen: Betten Eberharter GmbH

Was hat Sie dazu motiviert, Funktionär zu werden?

„Engagieren statt kritisieren“ – nach diesem Motto habe ich bisher in vereins- und gemeindepolitischen Tätigkeiten gehandelt und so möchte ich auch als Funktionär der WK Tirol agieren. Sich für seine Branche einzusetzen und diese mitzugestalten, ist für mich Motivation und Herausforderung zugleich.

Worauf sind Sie in Ihrer Funktionärstätigkeit stolz?

Bereits in der kurzen Zeit als Sprecher des Tiroler Einrichtungsfachhandels ist es mir und meinem Team gelungen, Themen wie die Lehrlingsausbildung, das vermehrte Kontakthalten mit unseren Mitgliedern, aber auch branchenübergreifende Veranstaltungen in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu rücken.

Welche Ziele verfolgen Sie als Funktionär?

Wie oben aufgezeigt, können wir tirolweit viel tun. Aber es gilt auch, Themen bundesweit anzugehen – Sicherstellung zeitgemäßer Inhalte für die Aus- und Weiterbildung, Bürokratieabbau usw. Des weiteren gibt es auch auf europäischer Ebene Angelegenheiten, denen wir uns widmen; grenzüberschreitende Entsorgung von Möbeln oder gewisse Normen, welche uns das Leben schwer machen.

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