Walser zum Karfreitag: „Gute Lösung für alle Beteiligten“

Die ursprünglich geplante Halbtags-Regelung zum Karfreitag hätte weitreichende rechtliche Probleme gebracht – "vor allem für den Handel", betont Spartenobmann Martin Wetscher. "Die Neuregelung ist fair und schafft eine praktikable, diskriminierungsfreie Lösung für alle Beteiligten", erklärt WK-Präsident Christoph Walser.

"Es ist ein Zeichen von Größe, eine präsentierte Umsetzung – Stichwort Halbtags-Feiertag – zu überdenken, wenn von vielen Seiten gute Argumente dagegen vorgebracht werden", so Walser. Die Option, den Arbeitnehmern das einseitige Recht zu geben, bei Einhaltung einer Dreimonatsfrist einen persönlichen Feiertag zu verlangen, sei eine faire Lösung.

"Besonders für den Lebensmittelhandel hätte die ursprünglich geplante Halbtags-Regelung Umsatzeinbußen und logistische Probleme gebracht – mit spürbaren Nachteilen für die Konsumenten beim Einkauf im Vorfeld der Osterfeiertage", erklärt Martin Wetscher. Der Handel habe eine faire und aufkommensneutrale Regelung gefordert – diese sei nun mit der Neuregelung weitgehend erreicht, gibt sich Wetscher erleichtert. Die heftige Kritik der Arbeitnehmervertretungen kann Präsident Christoph Walser nicht nachvollziehen: "Der EuGH hat eine diskriminierungsfreie Neuregelung verlangt, keinen zusätzlichen Feiertag. Genau das hat die Bundesregierung jetzt gemacht."

Mit dieser Entscheidung sind weitreichende arbeitsrechtliche Folgen, Probleme für die Transportwirtschaft und massive Nachteile für den Handel vom Tisch, freuen sich der Präsident und der Spartenobmann über die Lösung mit Augenmaß für Standort und Arbeitsplätze.

Kategorie(n)