292 Gründungen im Bezirk Schwaz

Der Gründergeist im Bezirk Schwaz ist weiterhin deutlich zu spüren: Exakt 292 Neugründer – inklusive selbstständigen Personenbetreuern - wagten 2018 im Bezirk Schwaz den Sprung in die Selbstständigkeit, nach wie vor ein sehr hohes Niveau.

„Jungunternehmer sind mutig und offen für ständige Veränderungen. Vor allem im Zeitalter der Digitalisierung ist das eine Grundvoraussetzung. Innovative Technologien, die ganz neue Möglichkeiten in Marketing, Vertrieb und Produktion eröffnen, sind eine Chance für die Unternehmer“, freut sich Bezirksobfrau Martina Entner.

Wichtigste Servicestelle für den Unternehmensstart ist die Bezirksstelle der Tiroler Wirtschaftskammer mit ihren Beratungsleistungen. „Persönliche Ziele, fachliche Qualifikation sowie eine top Planung sind Grundvoraussetzung für einen gelingenden Unternehmensstart. Bei uns in der Bezirksstelle finden Gründer ein umfassendes Informationsangebot und schätzen dieses auch“, so Entner.

Gründer haben Mut zum Risiko

Das Durchschnittsalter eines Neugründers beträgt in Tirol knapp 39 Jahre. Bei der geschlechtsspezifischen Auswertung der Gründungsstatistik zeigt sich deutlich, dass Tirols Gründerinnen mit 52,3 Prozent einen Schritt voraus sind. Was die verschiedenen Sparten anbelangt, verzeichnet tirolweit das Gewerbe und Handwerk mit 1399 fast die Hälfte aller Neugründungen. Der zweithöchste Anteil entfällt auf den Handel mit 654 Neugründungen, gefolgt von Information und Consulting mit 432.

Das stärkste Motiv für Gründer, den Schritt zum eigenen Unternehmen zu wagen ist mit mehr als 70 Prozent die Flexibilität in der Zeit- und Lebensgestaltung, die diese Entscheidung mit sich bringt. Für rund 69 Prozent ist das Hauptmotiv sein „eigener Chef“ zu sein und 62 Prozent wollen die Verantwortung, die sie als Angestellter tragen ins eigene Unternehmen einbringen.

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