Schnell und doch genau: Tunnelkontrolle à la Dibit

Das Innsbrucker Unternehmen Dibit Messtechnik GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Tunnelprüfungen in Zukunft viel schneller durchgeführt werden können: Eine Kombination aus LED-Blitztechnik und modernsten Hochleistungsindustriekameras.

Zeitaufwendige Prüfverfahren von Tunneln sorgen für Sperren und Verzögerungen und stellen eine Belastung für Verkehrsteilnehmer dar. Die Sicherheit von Tunnelbauwerken muss dennoch stets gewährleistet sein. Schon kleinste Schäden können, falls sie nicht beobachtet und saniert werden, schlimme Folgen haben. Regelmäßige und genaue Überprüfungen sind daher das Um und Auf.

 

 

Innovation aus Tirol

Dibit unterstützt seit 2001 sowohl Betreiber und Errichtungsgesellschaften (z.B. ASFINAG, ÖBB, BBT) als auch Baufirmen bei der Errichtung und Erhaltung von Tunnelbauwerken. Dem Innsbrucker Unternehmen ist es gelungen, ein neues und effizientes Kontrollverfahren zu kreieren: „Die Tunnel werden weiterhin mit höchster Präzision gescannt, doch mit unserer Methode gelingt das in einem Bruchteil der Zeit“, erklärt der Geschäftsführer Dipl.-Ing. Heiner Kontrus.

Schnelle und effiziente Durchführung

Der technische Fortschritt der Industriekameras und die Kombination mit einer selbstentwickelten LED-Blitztechnik haben ein Gerät vorgebracht, das einen Quantensprung in der Tunnelkontrolle darstellt. Die Vorrichtung wird an einem Fahrzeug angebracht und kann mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h den Tunnel genauestens mit hoher Aufnahmequalität ablichten. Eine selbstentwickelte Software ermöglicht daraufhin auf Basis der Fotos die Erstellung eines hochauflösenden 3D-Modells, mit dem selbst Risse im Submillimeterbereich entdeckt werden können. Für die Sicherheit der Tunnel ist damit weiterhin gesorgt – und das ohne Staus und Verzögerungen.

Nähere Infos: https://www.dibit.at/

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