Shoppingerlebnis im Modezentrum Wammes

Seit zehn Jahren führt die WK Funktionärin Sabine Wammes mit viel Engagement den Traditionsbetrieb Wammes in Ötztal Bahnhof. Das Modezentrum bietet neben einer vielfältigen Palette internationaler Designer auch persönliche Beratung auf Topniveau.

Brautmode, Festbekleidung, Trachten, Anzüge oder Alltagsgewand – das Modezentrum Wammes in Ötztal Bahnhof bietet auf seiner 1.800 m2 großen Geschäftsfläche Damen-, Herrn- und Kindergarderobe für jeden Anlass. „Ursprünglich gründeten meine Großeltern einen kleinen Greislerladen in Haiming. Von Lebensmitteln über Schuhe bis hin zu Spielwaren oder Skier waren dort seinerzeit die verschiedensten Dinge erhältlich", erzählt Geschäftsführerin und Sabine Wammes von den Anfängen des Familienbetriebes und führt weiter aus: „Im Laufe der Jahre ist das Geschäft stetig erweitert und um einen Textilbereich ergänzt worden. Aus Platznot wurde 1961 schließlich der aktuelle Standort in Ötztal Bahnhof bezogen und ab diesem Zeitpunkt lag der Fokus nur noch auf Bekleidung."

In der Sortimentsgestaltung hat sich beim Traditionsunternehmen jedoch seither viel getan. Stets an die Nachfrage der Kunden angepasst, trifft Sabine Wammes die Auswahl der Kollektionen. Dabei wird meist auf langjährige Marken und langfristige Partner gesetzt. „Ich stehe täglich selbst im Geschäft, da sich meine Kundschaften sehr über persönliche Ansprache freuen und gleichzeitig erfahre ich so viel über deren Vorlieben. Wenn Dinge besonders oft nachgefragt werden, reagiere ich kurzfristig darauf. Natürlich informiere ich mich auch auf Messen über Trends, aber gleichzeitig achte ich immer auf den Geschmack meiner Kunden", so Wammes, die 2008 das Unternehmen von ihren Eltern übernahm, nachdem sie ihr betriebswirtschaftliches Studium und die Textilausbilung in Nagold absolviert hat.

Wammes weit über die Grenzen hinaus bekannt

Persönliche Betreuung und stilsichere sowie modebewusste Beratung haben bei Wammes seit jeher oberste Priorität. Jede einzelne der 18 Mitarbeiterinnen hat sich zum Ziel gesetzt, regelmäßig das Vertrauen und die Zufriedenheit der Kunden zu gewinnen. „Wir verkaufen keinen Zucker, sondern beratungsintensive Ware, daher legen wir viel Wert darauf, dass sich alle bei uns wohlfühlen. Auch wenn es oft Stunden dauert, bis eine Entscheidung getroffen wird, macht meinen Angestellten und mir diese abwechslungsreiche Arbeit Spaß. Ich habe mittlerweile schon viele verschiedene Lebensgeschichten begleitet. Kinder wurden zu Erwachsenen und sowohl bei ihrer Erstkommunion als auch bei ihrer Hochzeit oder anderen Festivitäten wurden sie von uns eingekleidet", so Wammes. Das Modezentrum Wammes ist noch eines der wenigen Einzelbetriebe in Tirol, die eine so breitgefächerte Auswahl im Textilbereich führen. Durch diese Vielfältigkeit ist das Fachgeschäft in allen Jahreszeiten gut besucht.

Seit 1984 stellt die Brautmode den größten Bereich dar, was dazu führt, dass viel Klientel sogar aus Salzburg, Deutschland, Schweiz und Südtirol extra anreist. „Nach dem Motto Vorfreude ist die schönste Freude, suchen sich Bräute ihre Kleider aus. Dabei ist manchmal auch eine leichte Nervosität zu spüren, aber das gehört dazu, weil Heiraten ist ja nichts Alltägliches und wir machen den Brautkleidkauf zu einem positiven Erlebnis. Generell kommen sehr viele Stammkunden aus dem Oberland zu uns, durch die Braut- und Festmode sind wir aber weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannt", ist Sabine Wammes stolz auf diese Entwicklung. Gerade Bräute kaufen ihre Ausstattung schon Monate im Vorhinein. Ein eigenes Änderungsatelier im Haus sorgt dafür, dass nur Ware verkauft wird, die auch perfekt sitzt.

Obwohl schon oft Geschäftslokale in anderen Bezirken zur Verfügung gestanden wären, bleibt Sabine Wammes dem Standort in Ötztal-Bahnhof weiterhin treu. „Ich sag niemals nie, aber im Moment gibt es keine Pläne das Geschäft zu erweitern oder weitere Filialen zu eröffnen."

»Weitere Informationen: Modezentrum Wammes

Was hat Sie dazu motiviert, Funktionärin zu werden?

Als mein Vater, der als Funktionär in der Wirtschaftskammer tätig war, 2006 in Pension ging, wurde ich von Peter Wartusch, dem damaligen Gremialobmann des Textilhandels gefragt, ob ich die Nachfolge antreten möchte. Da ich seinerzeit schon Erfahrungen in der Bezirksstelle Imst gesammelt hatte, sagte ich gern zu und bin bis heute mit großer Begeisterung dabei.

Worauf sind Sie in Ihrer Funktionärstätigkeit stolz?

Jedes Jahr freue ich mich sehr auf die Lehrabschlussprüfungen in Imst. Als Mitglied der Prüfungskommission ist es sehr schön, die große Motivation der Prüfungskandidaten zu spüren. Auch empfinde ich das angenehme, kollegiale Klima und die kooperative Zusammenarbeit im Ausschuss als gute Basis, um Projekte voranzubringen.

Welche Ziele verfolgen Sie als Funktionärin?

Die bestmögliche Interessenvertretung der Mitgliedsbetriebe ist enorm wichtig, dazu gehört auch eine gute Informationsweitergabe bei neuen Entwicklungen oder Gesetzesänderungen. Hier versuche ich stets, als Ansprechpartnerin weiterzuhelfen.

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