Innsbrucker Wirtschaft: „Stadt braucht diesen Busparkplatz!“

Für Karl Ischia, Christof Lüftner und Pepi Hackl ist klar: Der Busparkplatz muss bleiben: alles andere erzeugt zusätzlichen Verkehr - von nicht funktionierenden Shuttle-Systemen ganz abgesehen.

900.000 Gäste, mehr als 1.000 Arbeitsplätze in der Stadt und über 80 Mio. Euro Wertschöpfung pro Jahr gehen auf das Konto der Bustouristen. "Die Handelsbetriebe, Gastronomie und Hotellerie, die ganze Stadt verdient und profitiert von unseren Bustouristen. Deshalb brauchen wir diesen zentralen Busparkplatz", hält WK-Bezirksobmann Karl Ischia fest.

Die ins Spiel gebrachten Alternativen entpuppen sich bei genauerem Hinsehen als absolut untauglich. "Shuttle-Systeme, die die Gäste von Parkplätzen ausserhalb der Stadt ins Zentrum bringen, funktionieren nicht. Nicht in Salzburg und auch anderswo nicht", weiß Christof Lüftner, Sprecher der Tiroler Busunternehmen. "Außerdem wollen wir keinen künstlich erzeugten zusätzlichen Verkehr in der Stadt. Die Innsbrucker garantiert auch nicht!"

Kreuz und quer über die Stadt verteilt

Die Reiseveranstalter schauen sich das Angebot in den Städten ganz genau an. "Noch sind wir ein attraktiver Partner und eine attraktive Destination", erzählt Tourismus-Spartenobmann Pepi Hackl aus der Praxis. "Wird die Fahrt nach Innsbruck aber zu teuer, Stichwort Parkgebühren, oder zu kompliziert, werden die Busse im ersten Schritt womöglich kreuz und quer über das Stadtgebiet verteilt parken, oder in nächster Konsequenz einfach einen Bogen um unser Innsbruck machen", plädiert Hackl für Vernunft in der aktuellen Diskussion und für die Beibehaltung eines zentralen Busparkplatzes im Zentrum.