Unternehmer öffnen wieder ihre Tore

Am 12. April 2018 öffnen zwölf Tiroler Betriebe anlässlich des dritten Offenen Werkstors ihre Pforten. Besucher können dadurch hautnah Produktionsprozesse erleben - seit heuer auch in der Landeshauptstadt Innsbruck.

Als „nicht mehr wegzudenken“ bezeichnet Christoph Walser von der Bezirksstelle Innsbruck Land die Veranstaltung Offenes Werkstor. Die Idee, welche vom Stadtmarketing Hall entwickelt wurde, ist einfach wie effektiv und lässt sich auf die Zahlen 12, 6 und 2x99 herunterbrechen. In 12 Betrieben werden Führungen während des laufenden Betriebs organisiert. Da der Besuch aller Firmen zu viel wäre, werden die ausgewählten Besucher auf 6 Touren aufgeteilt, in welchen sie dann 2 Unternehmen für jeweils 99 Minuten besuchen. Michael Gsaller vom Stadtmarketing Hall in Tirol sieht, dass „die Firmen mitmachen wollen. Die kommenden Jahre bleiben spannend, denn es haben sich viel mehr gemeldet als wir schlussendlich nehmen können.“

Diesmal mit von der Partie: Innsbruck Stadt

Auch ist Offenes Werkstor Nummer 3 mit Neuerungen verbunden, denn es sind drei Betriebe dabei, die noch nie dabei waren. Zwei davon – auch das ist neu – sind aus Innsbruck. Zum ersten MK Illumination, eine führende Beleuchtungsfirma mit internationaler Ausrichtung und Erfolg. Zum zweiten STASTO Automation, die sich auf Pneumatik, Armaturen und Hydraulik spezialisiert haben. Sie setzen auf das Mitunternehmermodell wie auch Nachhaltigkeit und Regionalität. Der dritte im Bunde ist in Volders ansässig und produziert Beschneiungsanlagen, Staubbindemaschinen sowie Schneekabinen für Saunas. Techno Alpin beschäftigt sich mit allem, was mit Wasser zu tun hat und hat stark in den Standort investiert.

Wichtig für den Wirtschaftsstandort Tirol

Für die Verantwortlichen ist es dabei sehr wichtig, dadurch zeigen zu können, welchen Stellenwert Tiroler Betriebe haben. Gleichzeitig soll auch deren Sichtbarkeit erhöht werden. „Es gibt so viele Unternehmen in Bezirken, die Hervorragendes leisten und trotzdem unbekannt sind. Deswegen kann man durch solche Veranstaltungen die Motivation für Firmen erhöhen. Das Offene Werkstor ist dabei Leitprojekt, das förderwürdig ist“, bekräftigt Walser. Auch für Landesrat Johannes Tratter ist das Offene Werkstor eine Möglichkeit, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. „Durch die Veranstaltung kann den Eltern gezeigt werden, welche beruflichen Möglichkeiten es sonst noch gibt. Das schafft bei ihnen Verständnis“, so Tratter. Insgesamt also ein hoch gestecktes Ziel, das alle Beteiligten mehr als erfüllen wollen.

»Information und Anmeldung (Anmeldeschluss 3. März 2018): www.offeneswerkstor.at

Michael_Gsaller_Patrizia_Zoller_Frischauf_Eva_Maria_Posch_Johannes_Tratter_und_Christoph_Walser_posieren_bei_der_PK_fuer_das_Offene_Werkstor_2018. Freuen sich auf das dritte Mal: (v.l.) Michael Gsaller, Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Bürgermeisterin Eva Maria Posch, Landesrat Johannes Tratter und Christoph Walser. Foto: Stadtmarketing Hall

Die_neuen_Betriebe_des_Offenen_Werktores_2018. Heuer erstmals dabei: (v.l.) Martin Eppacher (GF TechnoAlpin), Herbert Gschwendtner (STASTO Automation), Robert Sporer (STASTO Automation), Titina Probst (MK Illumination) und Rudolf Korsitzky (TechnoAlpin) Foto: Stadtmarketing Hall

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