Tischlerei Norer: „Mehr als nur Möbel“

Die Tischlerei Norer in Völs richtet Zimmer, Arztpraxen, Hotels und Apotheken ein. Die persönlichen Kundeninteressen stehen dabei genauso im Vordergrund wie die laufende Weiterentwicklung des Unternehmens.

Seit 160 Jahren gibt es die Tischlerei Norer bereits, zum alten Eisen gehört sie deswegen aber nicht. Im Gegenteil: Geschäftsführer Heinrich Auer, der das Unternehmen 1991 übernommen hat, versucht stets, dieses weiterzuentwickeln und am Puls der Zeit zu bleiben. Die Firma Norer hat sich neben der Inneneinrichtung von Privatkunden, Hotels und Arztpraxen schon seit Jahren auf das anspruchsvolle Segment der Apotheken spezialisiert. Langweilig wird es dabei nie, denn die Kundenwünsche sind sehr verschieden.

„Man muss die Gestaltung laufend anpassen, denn der Markt verändert sich ständig und die Geschmäcker sind sehr unterschiedlich", erklärt Auer. Um wirklich den Geschmack der Abnehmer zu treffen, setzt Auer auf das persönliche Gespräch. Zu diesem Zweck schaut er sich die Situation immer vor Ort an und versucht, die Kunden zu verstehen und auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen. Aber: „Es gibt auch Grenzen, welche Stile man miteinander verknüpfen kann. Materialien, Farben und Gestaltung müssen miteinbezogen werden – denn es sind mehr als nur Möbel", weiß Auer, der sogar einen ausgebildeten Feng-Shui-Berater zu seinem Team zählt.

Patensystem für Lehrlinge bei Norer

Insgesamt zählt die Firma Norer 25 Mitarbeiter, die dem Geschäftsführer besonders wichtig sind: „Meine Mitarbeiter sind das Herz des Unternehmens. Als Chef kann ich nur Rahmenbedingungen vorgeben. Gute und motivierte Leute machen erst qualitätsvolle Arbeit aus." Deshalb setzt er auch bei den Lehrlingen auf besondere Methoden: „Wir bilden ein bis zwei Lehrlinge pro Jahr aus und die werden einem Paten zugeteilt, der sich nicht nur um fachliche, sondern auch um persönliche Probleme kümmert." Schließlich soll man seinen Beruf ein Leben lang genießen und immer mit Freude bei der Sache bleiben.

Dazu gehört für Auer auch die Weiterentwicklung. Deshalb will er auch in Zukunft an neuen Maschinen, Fertigungstechniken und Materialien arbeiten. Auch die Wichtigkeit der Digitalisierung hat der Geschäftsführer erkannt: „Dadurch ist man als Unternehmen auch in Zukunft vorne mit dabei."

»Weitere Informationen: www.norer.at