Grund zum Feiern: die Donau Versicherung wird 150

1867 gegründet feiert die Donau Versicherung heuer Jubiläum. Man setzt vor allem auf Regionalität und persönlichen Kundenkontakt.

Die Donau Versicherung feiert heuer ihr 150-jähriges Bestehen. Das klinge zwar lange, aber das sei es in der Versicherungsbranche nicht, wie Generaldirektor Peter Thirring erklärt: „In unserer Branche ist das nicht ungewöhnlich. Wir müssen langfristig denken, denn unsere Verpflichtungen sind ebenfalls langfristig. Man denke hier an eine Lebens- oder Krankenversicherung.“ Das differenziere die Donau Versicherung auch von ausländischen Konkurrenten, die eher kurzfristig denken würden.

Wenn es um die Positionierung geht, will man vor allem mit einem trumpfen: Regionalität. Zu diesem Zweck wurden neun Landesdirektionen und 80 Geschäftsstellen eingerichtet. Aktuell werden in Tirol mehr als 63.000 Kunden betreut. Zwar werden die Rahmenbedingungen von Wien vorgegeben, die Mitarbeiter verfügen aber über die nötigen Kompetenzen, um vor Ort tätig zu werden. Deshalb möchte man auch an erster Stelle in die Mitarbeiter investieren. Nicht unbedingt finanziell sondern mit einer Außendienstoffensive. Bis zum nächsten Jahr sollen 95 neue Mitarbeiter im Vertrieb eingestellt werden.

Landesdirektor von Tirol, Dieter Bader ist seit 1999 in dieser Position tätig. „Das ist für mich ein Zeichen für Kontinuität. Vor allem wenn ich sehe, welche regen Wechsel es anderswo gibt.“ Stolz zeigt er sich auch über die Tatsache, dass das Prämienvolumen seit dem Jahr 2000 von 19,8 auf 63,8 Millionen Euro angewachsen ist.

Regional vor Digital

In Zukunft möchte sich die Donau als kundenorientierteste Versicherung etablieren. Daher folge man dem Leitsatz „Regional vor Digital“. Harald Kiener, Vertriebs- und Marketingvorstand: „Uns ist es wichtig, die Menschen richtig zu versichern. Das ist nur mit persönlichem Kundenkontakt möglich.“ Digitalisierung wolle man deshalb nur intern einsetzen, Online-Versicherungen lehnt man strikt ab. Das sei nicht zielführend, denn der Durchschnittsmensch habe schlicht und einfach zu wenig Ahnung von dem Thema. „Das ist nicht wie beim Online-Shoppen mit Rücksendegarantie. Eine Versicherung kommt dann zum Einsatz, wenn ein Schaden auftritt. Und dann ist es zu spät zum Zurückschicken“, erklärt Kiener.

Mitte 2018 wird es einen Wechsel auf Führungsebene geben. Ralph Müller, derzeit Risikovorstand und designierter Vorstandsvorsitzender wird Peter Thirring ablösen. Zusätzlich für das kommende Jahr geplant ist ein Beratungstool. Wie das genau aussieht, möchte man aber noch nicht verraten. Riener ist sich aber sicher, dass es „ein sehr modernes Tool mit einem erfrischenden Zugang“ ist.

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