50 Jahre ILF – 6.000 Projekte in 150 Ländern

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Der Bau der Transalpinen Ölleitung von Triest nach Ingolstadt gilt als Geburtsstunde von ILF. In den vergangenen 50 Jahren hat das familiengeführte Ingenieur- und Beratungsunternehmen unzählige Infrastrukturprojekte in mehr als 150 Ländern weltweit geplant und begleitet.

„Als Ingenieure können wir mit unseren technischen Beratungs- und Planungsleistungen maßgeblich dazu beitragen, den Lebensstandard der Bevölkerung zu verbessern", betont Klaus Lässer, Vorstandsvorsitzender der ILF-Gruppe. Genau dieser Grundgedanke findet sich in allen Projekten des Unternehmens wieder. So versorgt die bereits angesprochene Transalpine Ölleitung sowohl Österreich als auch den gesamten süddeutschen Raum und Teile Tschechiens mit Rohöl.

In Saudi Arabien konnten dank des Projektmanagements von ILF in den vergangenen 40 Jahren rund 7.400 km an Wasserfernleitungen gebaut werden. Die Hauptstadt Riad und ihre mehr als vier Millionen Einwohner werden damit versorgt. Und in Deutschland ist ILF mit der Trassenfindung für die geplante Hochspannungs-Übertragungsleitung im Rahmen des SuedLink-Projektes beauftragt, mit dessen Hilfe Atomausstieg und Energiewende gelingen sollen. Ingenieur- und Planungsleistungen für den Bau des Brennerbasistunnels sowie des Gotthard- und Arlbergtunnels zählen ebenfalls zu den Projekten wie U-Bahn-Linien in Polen und Vietnam, eine Seilbahn in der nigerianischen Hauptstadt Lagos, aber auch Skigebiete in den Alpen und im Kaukasus.

ILF sucht für heimische Standorte jährlich rund 70 Mitarbeiter

Parallel dazu hat sich ILF von einem kleinen „Start-up aus dem Inn Valley" – wie es Lässer liebevoll nennt – zu einem echten Global Player entwickelt. Das Unternehmen, das 1967 durch den Zusammenschluss der beiden Ingenieure Pius Lässer und Adolf Feizlmayr gegründet wurde, erzielte 2016 einen Gruppenumsatz von 220 Millionen Euro und beschäftigt aktuell 2.000 Arbeitnehmer in aller Welt, davon 510 in Österreich. Für die heimischen Standorte werden jährlich rund 70 neue Mitarbeiter gesucht.

Um für zukünftige Herausforderungen gerüstet zu sein, befasst sich ILF kontinuierlich mit neuen Geschäftsfeldern, etwa im Bereich des Klimaschutzes oder intelligenter Verkehrssysteme. Auch dem Thema Digitalisierung wird verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet. Eines wird sich bei ILF aber auch nach fünf Jahrzehnten nicht ändern, wie ILF Österreich-Geschäftsführer Bruno Mattle betont: „Als hundertprozentiges Familienunternehmen haben wir ein hohes Maß an Entscheidungs- und Handlungsfreiheit bei unseren Aktivitäten. Von dieser Unabhängigkeit profitieren sowohl unsere Mitarbeiter als auch unsere Kunden."

»Weitere Informationen: www.ilf.com

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