Verkauf von Elektroautos nimmt langsam Fahrt auf

© Ein Ladestecker wird am 17.03.2013 auf dem Gelände vom MEET Batterieforschungszentrum in Münster (Nordrhein-Westfalen) ausgehend von einer e-Mobilität Ladesäule in die Ladedose eines batteriebetriebenes Fahrzeugs gesteckt. Das Forschungszentrum entwickelt neue Möglichkeiten der Batterietechnik. Foto: Friso Gentsch/dpa (zu dpa-KORR: "Elektroautos: Millionen für die Forschung, Millionen für die Katz?" vom 17.04.2014) +++(c) dpa - Bildfunk+++

In Österreich wurden im ersten Quartal 1.226 Elektroautos neu zugelassen, nach 992 im Jahr zuvor, was einen Zuwachs von 23,6 Prozent entspricht.

Bei Elektro-Hybrid-Fahrzeugen wurden von Jänner bis März 280 zugelassen, ein Plus von 2,9 Prozent. Einen Rückgang gab es bei Autos mit Gas und Biodieselantrieb: Im ersten Quartal wurden 2017 davon nur 76 Fahrzeuge neu zugelassen (minus 41 Prozent).

Das geht aus den aktuellen Quartalszahlen des europäischen Autoverbandes Acea hervor. Demnach gab es EU-weit 24.592 Neuzulassungen von E-Autos, was einem Anstieg von 49 Prozent entspricht. Die meisten Elektroautos wurden in Frankreich mit 7.402 Stück neu zugelassen, gefolgt von Deutschland (5.060) und Großbritannien mit 4.634 Fahrzeugen. Außerhalb der EU ist Norwegen - nicht zuletzt wegen üppiger Förderungen - das Elektromobilitäts-Vorzeigeland: 6.982 Elektroautos wurden in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres neu zugelassen.

Eine Sonderstellung nimmt die Region Griechenland, Bulgarien und Rumänien ein. In Bulgarien wurde heuer kein einziges E-Auto zugelassen, in Griechenland vier und in Rumänien elf. (APA)

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