Biathlon-WM sorgt für Hochbetrieb in Hochfilzen

Biathleten in Hochfilzen beim Training Die Baumaßnahmen am Biathlonstadion in Hochfilzen biegen auf die Zielgerade, während die Sportler mitten im Formaufbau sind. Foto: WMP

Seit 2014 wird im Biathlonstadion in Hochfilzen an der perfekten Infrastruktur gearbeitet. Nächsten Februar findet hier die Biathlon-WM statt. Rund 20 Mio. Euro fließen dafür in die neuen Anlagen. Der Tourismus profitiert schon jetzt davon.

Die baulichen Maßnahmen im Biathlonstadion Hochfilzen, an dem seit Oktober 2014 gebaut wird, biegen langsam in die Zielgerade ein, während sich die Sportler mitten im Formaufbau befinden. Zur Ruhe kommt das Organisationskomitee rund um Franz Berger derzeit kaum. "Seit Mai ist bei uns täglicher Trainingsbetrieb und das wird bis Ende Oktober so weitergehen“, erzählt Franz Berger.

Namhafte Teams, wie Deutschland, Italien, Frankreich und viele weitere nutzen die Bedingungen in Hochfilzen und bereiten sich auf die Biathlon-Saison und die bevorstehenden IBU Weltmeisterschaften Biathlon vor. „Vor allem die neue Rollerstrecke ist für uns perfekt, auch in Hinblick auf die WM hier in Hochfilzen“, bestätigt der Südtiroler Biathlet Dominik Windisch.

Gute Auslastung in der Hotellerie

Vom deutlich gestiegenen Trainingsaufkommen profitiert zusehends auch die heimische Hotellerie. Die Teams nächtigen in der Region und sorgen in allen Kategorien für zusätzliche Auslastung. Während die großen Teams zumeist Hotels bevorzugen, finden sich kleinere Teams, wie etwa die Slowakei auch in Appartements oder Pensionen. Neben dem harten Trainingsalltag nutzen die Athleten auch die Zeit, um die Region näher kennen zu lernen.

„Wir fühlen uns hier fast wie daheim und sind, neben dem harten Training, auch am Berg, beim Paragliden oder bei den echt lässigen Events in der Region“, so Biathlet Lukas Hofer, der bei der Fieberbrunner Bummelnacht mit seiner „Zugin“ für mächtig Stimmung sorgte.

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