Erfolgreicher Tiroler Tischler-Nachwuchs

Tirol darf sich über ein hervorragendes Abscheiden seiner Jungtischler beim 57. Bundeslehrlingswettbewerb der Tischler freuen. Rupert Fankhauser von der Tischlerei Schösser in Tux erreichte in der Königsdisziplin Tischlereitechnik – Produktion den hervorragenden zweiten Platz. Mathias Auer von der Tischlerei Friedrich Wieser aus Strassen kam im dritten Lehrjahr aufs Stockerl. Der Wettbewerb fand von 24. bis 25. Juni 2016 im niederösterreichischen Pöchlarn statt, insgesamt nahmen 45 Jungtischler aus ganz Österreich teil.

Die Lehrlinge der einzelnen Lehrjahre aus jedem Bundesland mussten ein gemeinsames Werkstück – eine Kindergarderobe – fertigen. Dabei übernahmen die Lehrlinge des ersten Lehrjahrs die Konsole, die des zweite Lehrjahrs den Kleiderständer und die des dritten Lehrjahrs einen Kindersessel. Bewertet wurden die einzelnen Stücke und das Gesamtwerk. Im vierten Lehrjahr Tischlereitechnik planen die Lehrlinge mit dem Computer komplexe Möbelstücke, die dann von Maschinen produziert werden.

Neben Rupert Fankhauser und Mathias Auer konnten auch die weiteren Tiroler Teilnehmer Daniel Walder von der Tischlerei Wieser in Strassen, Fabio Schett von der Tischlerei Lanser in Innervillgraten und Sebastian Wille von der Tischlerei Prantl in Oetz mit guten Leistungen überzeugen.

„Ein ausgezeichnetes Ergebnis für Tirol. Trotz der großen Hitze während des Bewerbs haben unsere Burschen ganz hervorragend gearbeitet", freut sich der Lehrlingsbeauftragte Helmuth Hehenberger.

Ausbildung zum Tischler

Jahr für Jahr werden in Österreich rund 3.000 Lehrlinge in der Tischlerbranche ausgebildet. Die Ausbildung der Lehrlinge erfolgt fast ausschließlich in Klein- und Mittelbetrieben. In Österreich ist die Ausbildung im Lehrberuf Tischler universell. Eine allfällige Spezialisierung z.B. für die Bereiche Innenausbau, Möbelbau, Kunsttischler oder Bautischler erfolgt erst nach Abschluss der Berufsausbildung als Facharbeiter oder Meister.

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